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Wedel-Schulauer Tageblatt

12. Dezember 2017 | 00:32 Uhr

Holmer Jugendarbeit ist tipptopp

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Nur kleine Mängel: Sozialausschuss begutachtet Jugendhaus / Breites Angebot / Zu viel Bürokratie: Voswinkels Sozialfonds abgelehnt

Vor der eigentlichen Sitzung des Holmer Sozialausschusses im Gemeindehaus stand die Begehung des Jugendhauses an der Hauptstraße 28 – gemeinsam mit Ortsjugendpfleger Sven Kahns – auf dem Programm. Zur Feststellung eventueller baulicher Mängel waren nicht nur die Ausschuss-Mitglieder mit dem Vorsitzenden Norbert Steenbock (SPD) erschienen. Auch Vertreter des Holmer Kindergartenausschusses, Finanzexperten, der erste stellvertretende Bürgermeister Horst Schaper, DRK-Vorsitzende Cornelia Frohnert, Ute Jonas vom evangelischen Kindergarten und die Vorsitzende der AWO- Holm Helga Bösch waren vor Ort.


Fünf Tagesmütter betreuen zehn Kinder


Nach Betrachtung und Auflistung der Schäden an Fugen, Fenstern sowie im Keller des ansonsten sehr gepflegten Jugendhauses berichtete der Jugendpfleger dann im Gemeindehaus über seine Arbeit im vergangenen und seine Pläne fürs laufende und kommende Jahr. Auch in diesem Herbst wird Kahns – der ebenso Sozialarbeit in der Grundschule leistet – wieder im Rahmen der Jugendkulturwoche eine Zeltfreizeit für etwa 30 Kinder und Jugendliche organisieren.

Neben regelmäßigen Aktionen, die in Holm angeboten werden, wie Kino, Radtouren, Schwimmbadbesuchen und Filmvorführungen stehen den jungen Besuchern im Haus Tischkicker, Billard, Dart, eine Werkstatt, ein Probenraum, eine Küche und der PC-Raum zur freien Verfügung. Insgesamt sei er sehr froh über die „wohlwollende, unbürokratische und ergebnisorientierte“ Haltung der Gemeindevertretung gegenüber Jugendarbeit und Jugendhaus, bedankte sich der Sozialpädagoge.

Als weiterer Punkt auf der Tagesordnung wurde der Sachbericht und Verwendungsnachweis der Familienbildung Wedel verhandelt. Leiterin Ulrike Wohlfahrt berichtete ausführlich und informativ über die Arbeit der Tagesmütter, präventive Elternarbeit und Kindertagespflege. Sie stellte die Programme „wellcome“ – „Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt“ – und „Hand in Hand“ – „Frühe Hilfe für Familien“ – vor.

Bei „wellcome“ ist es möglich, für einige Stunden in der Woche die Hilfe eines „guten Engels“ in Gestalt einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin anzunehmen. Das Angebot „Hand in Hand“ bietet Eltern neugeborener Kinder an, sie in deren ersten drei Lebensjahren zu begleiten, zu beraten und zu entlasten. Seit es den gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz gibt, ist auch die Kindertagespflege von ausgebildeten Tagesmüttern ins Betreuungsangebot miteinbezogen. Im Augenblick werden zehn Kinder im Alter zwischen einem und sechs Jahren von fünf Tagesmüttern in Holm versorgt. Mehr Infos über Hilfe für Familien gibt es unter www.familienbildung-wedel.de.

Als letztes Beratungsthema stand der Antrag von Dietmar Voswinkel (SPD) auf „Einrichtung eines Sozialfonds für die Holmer Senioren“ auf dem Programm. Mit der Begründung, dass für die Gemeinde das damit einhergehende bürokratische Regelwerk zu kompliziert werden würde, wurde der Antrag mit sieben zu drei Stimmen abgelehnt. Voswinkel wird nun den Antrag dem Finanzausschuss vorlegen und dann auch in die nächste Gemeindevertretersitzung einbringen.

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