zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

17. Oktober 2017 | 08:34 Uhr

Schon zum 18. Mal : Holm feiert das Apfelfest

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Am 12. September steigt im Dörpshus das Fest.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2015 | 16:30 Uhr

Holm | Die Holmer SPD hat das Holmer Apfelfest zwar vor 18 Jahren aus der Taufe gehoben. Jedoch schon ein Jahr später in die Selbstständigkeit entlassen. „Es ist eine völlig losgelöste, eigenständige Veranstaltung“, erklärt Brigitte Voswinkel mit Nachdruck. Die Ehefrau von SPD-Chef Dietmar Voswinkel war federführende Organisatorin der ersten Stunde – und ist es bis heute. Die letzten Wochen stand die patente Köchin wieder tagelang in der Küche und kochte Marmelade und Gelee ein. Viele verschiedene Sorten, alle mit Apfel. Denn das Fest zu Ehren der Frucht, die auch diesseits der Elbe die Region prägt, steht vor der Tür: Für Sonnabend, 12. September, sind Jung und Alt aus nah und fern ins Dörpshus, Im Sande 1, eingeladen.

Ab 13 Uhr geht’s mit einem warmen Mittagessen los. Es gibt „Himmel und Erde“, das bedeutet: Kartoffelpüree mit Apfelmus und Grützwurst in unterschiedlicher Würzung. „Der Apfel steht für den Himmel, die Kartoffel für die Erde, ganz einfach“, erklärt Voswinkel den Namen des Traditionsgerichts. Ab 15 Uhr stehen dann Torten und Kuchen bereit, und Kaffee- sowie Apfelteeduft ziehen durch die Räume. Etwa 140 Besucher kommen während des gesamten Tages vorbei, schätzt Voswinkel. Bis zu 80 Essen hält sie mit ihrem Team vor. Zwölf Torten und Kuchen gingen das letzte Mal weg. Weil viele Gäste Süßes auch gern mitnehmen, ist sie mittlerweile vorbereitet und hat Transportpappen dabei.

Darüber hinaus stehen wieder Kisten voller Äpfel unterschiedlicher Sorten bereit – neue Ernten aus der Marsch. Ebenso gibt es Apfelbrand, Apfellikör und Apfelwein. Und Voswinkels Marmeladen. In diesem Jahr neu: Apfel-Hagebutte als Konfitüre, Apfel-Hagebutten-Marmelade mit Rotwein und Apfel-Hagebutte mit Zimt und Rum. Die Hagebutten hat sie zusammen mit ihrem Mann auf Sylt gepflückt. Große runde Früchte: „Die sahen toll aus“, schwärmt Voswinkel. Die Salzluft mache sie würziger im Geschmack, weiß die Fachfrau. 178 Gläser hat Voswinkel eingekocht, 100 gehen weg, schätzt sie.

Für Kinder gibt’s wieder den Apfelschälwettbewerb. Zudem hängt ein Leinenbeutel unter der Decke, dessen Äpfelanzahl geschätzt werden soll. Die Apfelkönigin kommt in diesem Jahr aus Holm. Insofern hat es Katharina I. nicht weit für einen Besuch. Gekrönt wird sie allerdings erst einen Tag später, am Sonntag, im Rahmen der Holsteiner Apfeltage. Das passt gut, denn die regional größere Veranstaltung entstand auch erst ein Jahr nach dem kleineren Holmer Apfelfest.

Fürs 18. Holmer Apfelfest muss sich niemand anmelden, spontane Besuche sind erwünscht. „Himmel und Erde“ gibt es mit Bio-Grützwurst Natur, mit Bio-Grützwurst mit Rosinen und – eine extra Produktion fürs Apfelfest – mit Bio-Grützwurst mit Äpfeln. Auf Wunsch wird auch eine Bratwurst vor Ort angebraten.  Das Mittagessen kostet elf Euro. Die Tasse Kaffee 50 Cent, das Stück Kuchen ein Euro und ein Tortenstück 1,50 Euro. Beginn ist um 13 Uhr. Kaffee und Kuchen stehen ab 15 Uhr bereit.
Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen