zur Navigation springen

Hiroshima-Gedenken: Bischöfin Fehrs hält Friedensandacht

vom

Wedel | Mehr als 100 000 Menschen sind bei den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 gestorben, bis 1950 stieg die Zahl der Spätopfer in beiden Städten auf insgesamt 230 000. Seit Jahren wird in Wedel in der "Nacht der 100 000 Kerzen" am 6. August an die Schrecken der Atombombenabwürfe erinnert.

Am nächsten Dienstag ist es erneut soweit: Um 20 Uhr beginnt die Mahn- und Gedenkveranstaltung. Wer möchte, faltet am Mühlenteich Lotusblüten aus Papier, die später mit einem Teelicht auf das Wasser gesetzt werden. "Damit wird an die japanische Tradition angeknüpft, am Hiroshimatag brennende Kerzen auf Gewässern schwimmen zu lassen, ein Symbol für die vielen Menschen, die im kühlenden Wasser des Meeres Rettung vor dem atomaren Feuer suchten", erklärt Irmgard Jasker vom organisierenden Friedensnetzwerk.

Begleitet wird die Veranstaltung von Gedichten, Informationen und Liedern. Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, hält die Friedensandacht. Außer an die Opfer der Atombombenabwürfe wird auch die der Reaktorkatastrophen erinnert.

zur Startseite

von
erstellt am 03.Aug.2013 | 03:14 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen