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Kursana-Konzert : Hingerissen von fünf Musik-Eleven

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Das Publikum liegt den jungen Talenten der „Little Opera“-Klasse aus Pinneberg bei ihrem Wedel-Gastspiel zu Füßen.

Wedel | Etwa 90 zumeist ältere Semester füllten die Stuhlreihen in der Seniorenresidenz Kursana. „Das ist über die Hälfte aller Hausbewohner“, strahlte der Leiter der Einrichtung Sven Witte. Vor ihnen im Rampenlicht standen fünf junge Talente aus der Konzertklasse „Little Opera“ an der Musikschule Pinneberg, neun bis 13 Jahre alt und schon gefeierte Virtuosen. Der langen Kette kultureller Veranstaltungen des Hauses fügten sie am gestrigen Sonntag „Perlen der Klassik“ hinzu. Klassiker des Barocks standen auch auf ihrem Programm.

Viele der jungen Künstler hatten eigene Fans mitgebracht, Eltern, Nachbarn, Verwandte. Sie bildeten die mittlere Generation unter den Zuhörern. Jüngste im Saal war die achtjährige Hanna, die sich als kritische und sehr sachkundige Konzertbesucherin erwies. Sie spiele auch viel klassische Musik, sowohl auf dem Klavier als auch mit der Geige, berichtete sie selbstbewusst. Nach dem Schlussapplaus setzte sie sich mit der Pianistin und Musiklehrerin der Gruppe Simone Anders auf einem roten Sofa zum Fachsimpeln zusammen.

Was die Kleine zu sagen hatte, war bestimmt Musik in den Ohren der Konzertklassen-Leiterin, denn Hanna war von dem Gehörten rundum begeistert. Einer der beiden Pianisten hatte es ihr besonders angetan: „Der Kiyan kann so schnell Klavier spielen!“, schwärmte sie.

Überschwängliche Dankesrede

Nicht nur Hanna war hingerissen. Den fünf Musik-Eleven Lara Trautmann, Violine und Querflöte, ihrem Bruder Nicolas, Cello, den Pianisten David Grelck und Kiyan Postler sowie André Pidun mit seinem Akkordeon lagen schließlich alle zu Füßen. Einer der Senioren brachte das überschwänglich in einer nicht enden wollenden Dankesrede zum Ausdruck.

Heiko Büter, Geschäftsführer des gemeinnützigen Rellinger Vereins „Little Opera“, überbrückte die musikalischen Pausen mit Gedichten von Goethe. Und schließlich forderte Anders das ganze versammelte Publikum auf, mitzumachen. Den Kanon von Kuckuck und Esel sollte die Menge vortragen. Nach ein paar Proben klappte das sogar – einigermaßen.

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erstellt am 24.Jul.2017 | 12:00 Uhr

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