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700 Jahre Kirchspiel : Himmlische Gesänge und Impro-Theater

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Eine Festwoche beginnt am Sonnabend.

von
erstellt am 28.Mai.2014 | 10:00 Uhr

Wedel | Vor 700 Jahren wurde das Wedeler Kirchspiel das erste Mal urkundlich erwähnt. Und das nur ganz nebenbei: Am 5. April 1314 wirkte der Pastor Alardus von Scilisten als Zeuge bei einem Landverkauf mit. Alles andere als nebenbei wird das 700-jährige Jubiläum jetzt mit Konzerten, Ausstellungen, Gottesdiensten und Mitmachaktionen gefeiert.

Los geht’s am Sonnabend, 31. Mai, mit dem „Johann-Rist-Gesprächskonzert“. Beginn ist in der Immanuelkirche (Küsterstraße 4) um 19.31 Uhr. Dabei wird mit Werken von Johann Schop und Andreas Hammerschmidt ein Streifzug durch Johann Rists (1607-1667) „Himmlische Gesänge“ vom „Ensemble Voces Berlin“ präsentiert. Moderiert wird der Abend von Kirchengeschichtsprofessor Anselm Steiger. Eintritt: zehn, ermäßigt fünf Euro.

Am Sonntag, 1. Juni, wird jeweils im Gemeindezentrum Schulau und in Holm gefrühstückt, um dann gemeinsam den historischen Kirchweg nach Wedel anzutreten. Dort ist um 11 Uhr in der Immanuelkirche der Festgottestdienst – die Predigt hält Bischöfin Kirsten Fehrs. Anmeldungen für das Frühstück sind noch in den jeweiligen Kirchenbüros möglich. Der Gottesdienst wird live im Saal der Rist-Hütte übertragen. Deswegen wird der Kindergottesdienst ausnahmsweise im Tanz- und Gymnastikstudio am Roland stattfinden, so Pastorin Susanne Huchzermeier-Bock. Um 14 Uhr wird die Ausstellung „Lichte Botschaften“ mit Werken des Tornescher Künstlers Jörgen Habedank eröffnet. Um 15 Uhr werden Günther Bock und Joachim Stüben unter dem Titel „Wedel 1314 und danach“ referieren.

Am Montag, 2. Juni, beginnt in der Immanuelkirche ein Pfingstprojekt für sechste Klassen. Am Abend wird abermals Anselm Steiger referieren: Es geht um „Rist zwischen Barock und Protestantismus“. Beginn in der Auferstehungskirche (Bockholtzstraße) ist um 19.30 Uhr.

Am Dienstag, 3. Juni, weiß Thies Bitterling um 15 Uhr in der Risthütte einiges zum Thema „Ein Pastor und der Wedeler Bauernkrieg“ zu berichten. Am Abend wird in der Höbüschentwiete ab 19.30 Uhr „Pfingsten im Spiegel der Kunst“ betrachtet. Und am Mittwoch, 4. Juni, gibt es eine ganz besondere Zeitzeugenbörse: Ab 15 Uhr können in der Risthütte persönliche Kirchengeschichten ausgetauscht werden. Für Kinder gibt es eine Kirchenhüpfburg auf dem Rathausplatz.

Am Donnerstag, 5. Juni, referiert Arno Schöppe über „Das Kirchspiel während der NS-Zeit“. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Risthütte. Dort öffnet sicham Freitag, 6. Juni, von 15 bis 18 Uhr auch der „Markt der Möglichkeiten“. Am Abend wird das Improvisationstheater der Gruppe „Hidden Shakespeare“ aus Hamburg für viele Lacher sorgen. Das Ensemble tritt ab 19.30 Uhr in der Christuskirche Schulau auf. Einen Tag später, am Sonntag, 8. Juni, findet dort ab 10 Uhr der Pfingstgottesdienst mit Propst Thomas Drope statt. Und am Montag, 9. Juni, wird der Abschlussgottesdienst der Festwoche in der Immanuelkirche gefeiert. Der wurde von Jugendlichen unter dem Titel „Voll bis oben hin“ geplant.

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