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Wedel-Schulauer Tageblatt

23. Oktober 2017 | 16:05 Uhr

Hilfe für jede Lebenslage finden

vom

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 01:14 Uhr

Wedel | Gemeinsam gegen Armut und Ausgrenzung: Unter diesem Motto werden sich mehr als 50 Einrichtungen beim 21. Wedeler Sozialmarkt am Sonnabend, 7. September, zwischen 10 und 13 Uhr auf dem Rathausplatz präsentieren und ihre Angebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren vorstellen.

Dabei wird deutlich, wie vielfältig die Offerten sind: Einkommensschwache Wedeler, insbesondere Ältere, finden hier ebenso Hilfe wie Migranten, Menschen mit Behinderung oder Krank heiten, Arbeitslose, Wohnungslose, Verbrechensopfer oder auch Ratsuchende mit Erziehungsfragen. "Für jede noch so problematische Lebenssituation gibt es einen Ansprechpartner", erklärt das Netzwerk Wedel, Organisator des Marktes. "Wir wollen den Bürgern die Schwellenängste nehmen", sagt Kerstin-Anje Malenke von der Awo Wedel. Gemeinsam mit Sabine Pabst-Eisenhauer hat sie die Aktion "Nacht der Wohnungslosen" zum Anlass genommen und den Sozialmarkt ins Leben zu rufen.

Und seitdem hat sich viel verändert. "Damals sind alle nur durchgelaufen und haben sich kaum unterhalten", sagt Otto Stock von der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtsverbände in Wedel, die alljährlich die Schirmherrschaft für den Sozialmarkt übernimmt. Ein Erfolg war der Markt dennoch: In den Tagen danach haben sich viele Wedeler bei den verschiedenen Einrichtungen gemeldet, erinnert er sich.

Begleitet wird der Sozialmarkt von einem bunten Rahmenprogramm mit Musikern, Luftballonkünstlern, der Einradgruppe des TSV und der Kindertanzgruppe von Nancy Gomez. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Zudem wird im Rahmen des Sozialmarkts zum dritten Mal der Wedeler Sozialpreis verliehen. Er geht an Irmgard Jasker für ihren ehrenamtlichen Einsatz bei der Armutsbekämpfung in der Rolandstadt.

Der Sozialmarkt richtet sich nicht nur an Ratsuchende, sondern dient ehren- und hauptamtlichen Fachkräfte als Ort, um sich besser zu vernetzen. Die Bürger profitierten davon, dass sich die verschiedenen Dienste gegenseitig so gut kennen, sagt Stock. "Andere Städte in Schleswig-Holstein beneiden uns darum."

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