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Richtfest an der Wiedestraße : „Heute ist ein guter Tag für Wedel“

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Richtfest für Mehrfamilienhaus an der Wiedestraße. 24 Wohnunge werden eine gedeckelte Miete von 8,75 pro Quadratmeter haben.

Wedel | Joachim Rehder blickte in den strahlend blauen Himmel und scherzte mit seinen Gästen: „Wenn jemand eine Veranstaltung plant, sollte er sich vorher informieren, ob wir ein Richtfest haben. Dann ist gutes Wetter garantiert. Nicht nur das sommerliche Wetter ließ den Bauunternehmer strahlen, sondern auch das Richtfest für Haus 1 des Projekts „Am Redder“. Für Rehder eine besondere Weihe, denn von den zukünftigen Bewohnern waren noch keine vor Ort. In Haus 1 des Bauprojektes entstehen 30 Mietwohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 52 und 95 Quadratmetern, von denen 24 mit einer Miete von 8,75 Euro pro Quadratmeter gedeckelt sind. „Mit der Vermietung beginnen wir vier Monate vor der Fertigstellung“, sagte Rehder. Die ersten Mieter sollen im November 2015 einziehen können.

„Heute ist ein guter Tag für Wedel“, sagte Bürgermeister Niels Schmidt. Denn Wedel brauche vor allem sozialen Wohnungsbau. Für die neuen Mieteinheiten sei es Bedingung, in Wedel zu arbeiten oder bereits in Wedel zu wohnen. „Es freut mich sehr, dass wir durch die Verhandlungen und einen Kompromiss im Stadtrat die Mietpreisbremse gezogen haben“, sagte das Stadtoberhaupt. Eine Mehrheit in der Wedeler Ratsversammlung hatte gefordert, auf dem insgesamt 17.000 Quadratmeter großen ehemaligen Baumschul-Areal zwischen Wiedestraße, Steinberghalle und den Häusern nördlich der Wiede sowie südlich der Wiedestraße öffentlich geförderten Wohnraum zu errichten. Das Bauunternehmen verpflichtete sich gegenüber der Stadt, die Mieten für 15 Jahre 20 Prozent unter der festgelegten Vergleichsmiete zu halten. „Dabei gibt es eine ähnlich hochwertige Ausstattung wie bei den Eigentumswohnungen sowie eine Tiefgarage mit 30 Stellplätzen und Barrierefreiheit durch Aufzüge“, so Rehder.

In seiner Rede verwies der Bauunternehmer auf die Vergleichsmieten: „Wir haben hier laut Immonet einen Durchschnitt von 9,25 Euro pro Quadratmetern. Bei Neubauten sogar von 11,60 Euro. Somit sind wir sogar 30 Prozent günstiger als die mittlere Miete für Neubauten.“ Für ihn sei das Projekt ein wichtiger Schritt Richtung bezahlbarer Wohnungsbau: „Würde das in jedem Neubaugebiet passieren, wären bezahlbare Wohnungen kein Thema mehr“, so Rehder.

Ein weiterer Komplex im Wiedepark soll 24 Eigentumswohnungen mit einer Größe zwischen 80 und 130 Quadratmetern enthalten. Ein Grünzug wird sich von Norden in die Anlage hinein erstrecken. Durch die öffentlich zugängliche Grünfläche soll ein Fahrradweg in Richtung Pinneberger Straße führen.

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erstellt am 18.Apr.2015 | 10:00 Uhr

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