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Wedel-Schulauer Tageblatt

21. Oktober 2017 | 21:49 Uhr

Hetlinger feiern unter Engeln

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Seniorenweihnachtsfeier Etwa 100 Besucher kommen in die geschmückte Mehrzweckhalle / Erstmals alle Chöre auf der Bühne

Die Seniorenweihnachtsfeier hat in der Gemeinde Hetlingen eine lange Tradition. Dennoch gab es am Sonnabend ein Novum. „Heute stehen erstmals alle drei Chöre – Kinder-, Frauen- und Männerchor – auf der Bühne. Das hatten wir bisher noch nie“, freute sich Bürgermeisterin Monika Riekhof (CDU). Zur Feier waren die 330 Senioren der Gemeinde eingeladen. Etwa 100 kamen.

„Das war das erste Mal, dass meine Nachbarn mir gesagt haben ,Über diese Einladung freuen wir uns nicht‘“, stellte Renate Springer-König (FW), Vorsitzende des Schul- und Sozialausschusses der Gemeinde fest. „Wir laden ab 65 Jahren ein, aber einige fühlen sich noch zu jung für eine Seniorenweihnachtsfeier“, erläuterte Riekhof.

Das Thema moderne Senioren griff die Bürgermeisterin auch in ihrer Rede auf, der gleichen, die sie auf dem Schleswig-Holsteinischen Gemeindetag zum Thema „Schleswig-Holstein auch im Alter lebenswert“ gehalten hatte. „Die Zuhörer hat dort vielleicht auch die Rede fasziniert, aber viel mehr, was für eine Eigendynamik in unserem Dorf steckt“, sagte Riekhof. Exemplarisch nannte sie die Seniorenturngruppe, deren Mitglieder im Durchschnitt 75 Jahre alt sind, die Chöre und den Plattdeutschen Krink. „Wir setzen ebenso auf Senioren wie auf andere Altersgruppen. Ihre Meinung ernst zu nehmen und sie wissen zu lassen, dass ihre Erfahrung ein wahrer Schatz ist, ist wichtiger als alle Beschlüsse“, betonte Riekhof. Ein Viertel der Einwohner seien Senioren. 81 der 330 älteren Menschen seien mittlerweile über 80 Jahre als. „Ich denke, das spricht schon für sich. Ich bin stolz, Bürgermeisterin einer so aktiven Gemeinde zu sein“, sagte die Christdemokratin. Allerdings werde nicht nur viel geboten. „Wir bitten Sie auch immer wieder um Unterstützung.“ So seien beispielsweise die Lesegruppen in den Schulen entstanden.


Viel Hilfe beim Bühnenaufbau


Auf Hilfe konnten auch Riekhof und Springer-König setzen. „Gefühlt wird die Bühne beim Aufbau von Jahr zu Jahr schwerer“, so die Vorsitzende des Schul- und Sozialausschusses. Da sei es wichtig gewesen, dass alle Gemeindevertreter, teilweise deren Kinder sowie weitere Ehrenamtliche beim Aufbau mit angepackt hätten, um die Mehrzweckhalle weihnachtlich zu schmücken. Das Deutsche Rote Kreuz kümmerte sich um Kuchen und Getränke. Der Weihnachtsbaum wurde von Familie Ossenbrüggen aus Haseldorf gespendet. „Der Baum ist allerdings in Haselau gewachsen und steht heute in Hetlingen. Ein echter Marschbaum“, freute sich Riekhof.

Zum Abschied wurde das Motto „Unter Engeln“ noch einmal aufgegriffen. Jeder Besucher erhielt einen selbstgebastelten Engel sowie ein selbstgebackenes Hufeisen. „Ein bisschen Glück kann schließlich jeder gebrauchen. Nicht nur zur Weihnachtszeit“, so Springer-König.

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