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Wedel-Schulauer Tageblatt

13. Dezember 2017 | 10:39 Uhr

Hetlingen zeigt sich selbstbewusst

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Riekhof zieht Positiv-Bilanz beim Neujahrsempfang

„Ich kann, weil ich will, was ich muss.“ Diese Maxime von Immanuel Kant setzte Bürgermeisterin Monika Riekhof (CDU) ihrem Jahresrückblick und ihrer Vorschau auf 2016 als Losungswort voran. Und sie hatte viel zu berichten, was die Gemeinde alles geschultert hatte und war ihr an Herausforderungen bevorsteht. Nach ihr kamen noch zwölf weitere Redner zu Wort, von drei Chören, kleinen und größeren „Elbkindern“ und den „Marschmädels“, musikalisch unterbrochen. So wurde es ein Neujahrsempfang von rekordverdächtiger Länge, zu dem sich rund 100 Gäste in der Mehrzweckhalle eingefunden hatten.

Zur guten Bilanz der Vergangenheit zählte Riekhof mehrere Straßen- und Wegebaumaßnahmen, die Modernisierung der Straßenbeleuchtung sowie Verbesserungen an der Mehrzweckhalle. Positiv bewertete sie auch den Beitritt zum Regionalpark Wedeler Au, obwohl die Gemeindechefin angesichts wachsender Touristenzahlen auch deren Negativfolgen im Blick hatte: „Hundert Autos am Elbstrand, und wenn sie wegfahren, hinterlassen sie uns eine Menge Müll“, so ihre Klage.


Bürgermeisterin will Grundschule sichern


Zu den bleibenden Aufgaben rechnete Riekhof vordringlich die Standortsicherung der Grundschule, deren Schülerzahl auf 34 gesunken sei. Zusätzliche Steuereinnahmen erhofft sie sich von Gewerbeansiedlungen im Baugebiet am Blink. Nicht zuletzt setzte sie sich vehement dafür ein, dass der Anschluss der Gemeinde an das Amt Moorrege vorangebracht werde.

Großes Lob hatte die Bürgermeisterin für das ehrenamtliche Engagement, besonders auch im Umgang mit der Flüchtlingskrise. 21 Menschen aus vier Ländern habe die Gemeinde bereits aufgenommen. Einige von ihnen zeigten mit ihrer Teilnahme am Neujahrsempfang, wie heimisch sie sich hier bereits fühlen. „Hetlingen gewährt Zuflucht“, war Riekhofs Fazit. Drei Helferinnen ehrte sie „als Hetlingerinnen des Jahres“: Marion Martinsteg, Maren Fischer und – in Abwesenheit – Carola Timm.

Den weiteren Rednern standen jeweils fünf Minuten zur Verfügung, ihre Anliegen vorzubringen. Nicht alle kamen damit aus. Bundestagsabgeordneter Ernst Dieter Rossmann (SPD) eröffnete den Reigen. Ihm folgte Kreispräsident Burkhard Tiemann. Danach griff Uetersens Rathauschefin Andrea Hansen zum Mikrophon, wegen der jetzt angepeilten „Ehe mit Moorrege“ eher wehmütig nach zehn Jahren „verwaltungsmäßiger Verlobung“.

Mit viel Applaus bedacht wurde dann Julius Körner. Mit ihm stand erstmals ein Vorsitzender des Kinder- und Jugendbeirats beim Neujahrsempfang am Rednerpult. Sein Vater Jens Körner sprach als nächster als Vorsitzender des CDU-Ortsverbands.

Ihnen folgten Sönke Hahn von der Raiffeisenbank, der Kommandeur der Appener Unteroffiziersschule der Luftwaffe Oberst Markus Kurczyk, Robert Wieber vom Hetlinger MTV und schließlich eine Abgesandte des AZV.


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