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Wedel-Schulauer Tageblatt

23. Oktober 2017 | 17:48 Uhr

Heistmer Wehr rückt 24 Mal aus

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Kameraden ziehen Bilanz 2015: Durchschnittliche Zahl an Einsätzen / Besucherrekord beim 125. Geburtstag im August

Es sei ein sehr aktives Jahr 2015 für die Freiwillige Feuerwehr Heist gewesen, so resümierte der Vize-Wehrführer Kai Ludewigs am vergangenen Freitag auf der Jahreshauptversammlung im Versammlungssraum der Wehr an der Schulstraße 3 die zurückliegenden Monate des Jubiläumsjahres. Die Erfolge der verschiedenen Feierlichkeiten zum 125. Geburtstag hätten wieder einmal gezeigt, wie beliebt die Feuerwehr Heist auch über das Dorf und die Kreisgrenzen hinaus sei, so Ludewigs erfreut. Er vertrat an diesem Abend den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Wehrführer Helmut Ossenbrüggen.

Die Feuerwehr Heist hatte das Jahr 2015 mit einem sehr gut besuchten Jubiläumsball im „Lindenhof“ Anfang Februar begonnen. Am 19. Juni gab es einen festlichen Empfang im Gerätehaus mit etwa 100 Gästen und am folgenden Tag ein Feuerwehr-Spektakel für die ganze Familie unter dem Motto „Feuerwehr im Wandel der Zeit“ mit etwa 400 Gästen. Bei einem Besucherrekord von mehr als 1000 Gästen war dann mit der großen „Jubiparty“ am 29. August auf dem „Alten Sportplatz“ der Höhepunkt der Feierlichkeiten erreicht.

Bei all den Organisationen für diese Feste kamen natürlich weder die Aus-und Fortbildungen, noch die Einsätze der Feuerwehr zu kurz. Mit insgesamt 24 Alarmierungen – darunter neben technischer Hilfe und kleineren Bränden auch ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Toten am Heister Feld oder ein Suizid im Haselauer Moor – war die Zahl der Einsätze zwar eher durchschnittlich, aber gerade wenige Einsätze seien eher „ein Zeichen für eine gut funktionierende Wehr“, so Ludewigs. Darin waren sich auch Amtsdirektor Rainer Jürgensen und der Heistmer Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU) in ihren Gastreden einig.

In der heutigen hoch technisierten und komplexen Welt seien präventive Maßnahmen und eine ständige Aus- und Weiterbildung für die vielschichtige Hilfe bei Verkehrs-und Flugunfällen, Umweltkatastrophen, Leichenbergungen oder auch Tierrettungen einfach unerlässlich. Gerade durch den Rückgang von großen Feuern und relativ wenigen dramatischen Einsätzen insgesamt zeige sich der Erfolg dieser Maßnahmen auch bei den Kameraden der Heistmer Feuerwehr, so Jürgensen, Dieser sagte auch für die Zukunft eine stabile Finanzierung für eine tadellose Ausrüstung zu. So auch für das mit Freude erwartete neue Fahrzeug-MZV-im Jahr 2016.

Zu Gast bei der Versammlung war auch der Kreisjugendwart Ernst-Niko Koberg. Er warb für die Kreisausbildung und beförderte Ludewigs zum Brandmeister. Jugendwart Kay Lohse wurde zum neuen Schriftwart von den 46 Stimmberechtigten gewählt. Zu Kassenprüfern wurden Hauke Suhl und Matthias Müller ernannt.

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