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Wedel-Schulauer Tageblatt

21. Oktober 2017 | 20:06 Uhr

Heistmer Haushalt im guten Plus

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Bürgermeister Jens Neumann vermisst Kooperationsbereitschaft bezüglich Moorreger Ärztehaus / K22-Planungen vorantreiben

„Das ist ein wirklich positives Ergebnis.“ Mit diesen Worten kommentierte Bürgermeister Jürgen Neumann (CDU) während der jüngsten Gemeindevertretersitzung die Finanzlage Heists. Jörg Behrmann (CDU) hatte zuvor den vorläufigen Haushaltsabschluss 2015 präsentiert, von Mehreinnahmen von 430  000 Euro, einer Sollverbesserung auf 593  000 Euro und einer Rücklage von 700  000 Euro berichtet. Gleichzeitig warnte der Finanzausschussvorsitzende vor zu viel Euphorie. „Die finale Rechnungsprüfung steht noch aus, und im kommenden Jahr könnten die Steuereinnahmen wieder sinken“, gab er zu bedenken. „Wir sollten dezent mit unserem Geld umgehen und dürfen es nicht sprudelnd ausgeben“, mahnte er.

Einstimmig bewilligten die Gemeindevertreter Haushaltsüberschreitungen in Höhe von 120  000 Euro. Die größten Brocken entstanden durch eine Verschiebung von Schülerzahlen bei den jeweiligen Schulzweigen und höhere Schulkosten-Beitragssätze der Schulträger. Hier fielen 53  000 Euro an. Knapp 12  000 Euro an Mehrkosten mussten für den Kostenausgleich für Kinder in auswärtigen Kindertagesstätten aufgewendet werden.


Feuerwehr bekommt neues Fahrzeug


Gegen drei Stimmen der vierköpfigen Fraktion der Freien Wählergemeinschaft Heist (FWH) beschloss die Versammlung zusätzliche Mittel in Höhe von 17  000 Euro für den Kauf eines Feuerwehr-Mehrzweckfahrzeugs bereitzustellen. Das Geld soll der Rücklage entnommen werden.

Angesprochen wurde auch das Thema Moorreger Ärztehaus und Prämienzahlung für einen Arzt, der sich hier ansiedeln möchte. Amtsdirektor Rainer Jürgensen sagte: „Jede Gemeinde ist selbstständig und kann ihre Entscheidungen treffen.“ Jürgen Neumann wurde deutlicher: „Wir haben unser Ärztezentrum mit zwei Ärzten und einer Apotheke als Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit den vier Gemeinden Heist, Moorrege, Haselau und Haseldorf gegründet. Die Entscheidung, ein Ärztehaus in Moorrege anzusiedeln, hätte in Kooperation getroffen werden können.“ Er ergänzte: „Aber selbstverständlich ist das Moorreges Entscheidung und selbstverständlich können sich auch unsere Ärzte dort bewerben.“

Weil zum Zeitpunkt der Sitzung keine Beschlussvorlage vorlag, verteilte Bürgermeister Neumann Kopien einer von der Tornescher CDU initiierten K  22-Resolution an die Gemeindevertreter. Wer bis nach Ostern keine Einwände erhebt, erklärt damit seine Zustimmung zu der Forderung, dass Kreistag und Landesregierung „alles in ihrer Macht stehende tun, um die Planung der Kreisstraße voranzutreiben“.

 

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