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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. Oktober 2017 | 17:24 Uhr

Haseldorf : „Heinz mokt dat schon“

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Abschied von Heinz Lüchau: Der ehemaliger Amtschef wurde vor rund 50 Gästen zum Ehrenamtsvorsteher ernannt.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Ehrungen, Danksagungen, Geschenke, liebevolle Grußworte und die Ernennung zum Ehrenamtsvorsteher: Der Haseldorfer Heinz Lüchau war geradezu überwältigt und gerührt von dem großen Bahnhof ihm zu Ehren bei seiner Abschiedsfeier als Amtsvorsteher des Amtes Haseldorf.

Mehr als 50 Gäste kamen am vergangenen Freitag im „Haseldorfer Hof“ zusammen, um Lüchaus Leistungen in 23 Jahren als Amtsvorsteher und seine Lebensleistung bei einem Festessen auf dem Saal der Gutshof-Gaststätte noch einmal offiziell gebührend zu würdigen. Der Bürgermeister von Haseldorf, Uwe Schölermann, begrüßte dazu die Bürgermeister der Nachbargemeinden Haselau, Heist, Moorrege, Holm und Hetlingen, den Kreispräsidenten Burkhard E. Tiemann, Vertreter vom Amt Haseldorf und der Uetersener Stadtverwaltung, den Oberdeichgrafen Prinz Udo von Schoenaich-Carolath- Schilden, den Vorstand verschiedener Vereine und viele andere, die mit Lüchau als Amtsvorsteher beruflich oder freundschaftlich verbunden gewesen waren.

Die Vereidigung seines Nachfolgers Rolf Herrmann zum neuen Amtsvorsteher war bereits am 6. August erfolgt (wir berichteten). So war Herrmann auch der Gastgeber der Veranstaltung und hielt als erster eine Laudatio auf seinen Vorgänger. „Heinz mokt dat schon“, habe es immer geheißen und er hätte dabei „große Fußstapfen“ hinterlassen, in einer „Zeit voller Veränderungen“ und doch „großer Kontinuität“, insbesondere „in seiner Person“, so Herrmann.


„Kommunalpolitisches Urgestein“


Auf Grund der Amtsordnung war es Lüchau nicht möglich, noch einmal aufgestellt zu werden. Der so vielen Gremien vorstehende Politiker – der von 1986 bis zum vergangenen Jahr auch Bürgermeister von Haseldorf war – habe stets sein „Wissen zum Wohle der Gemeinde“ eingebracht. Sein „ehrenamtliches Engagement“ in der Marsch sei „unübertroffen“, sagte Herrmann, in der Hoffnung, mit seinen Mitstreitern in Zukunft diese „großen Stapfen“ ausfüllen zu können.

Auch aus der Ansprache von Kreispräsident Tiemann war deutlich die Wertschätzung Lüchaus zu hören. Mit seinen Worten sprach er vielen anderen aus dem Herzen: Lüchau sei ein „kommunalpolitisches Urgestein“ mit steter „Bodenhaftung“, mit „hoher Akzeptanz“ und „weit über die Grenzen der Marsch bekannt und geachtet“. Er könne auch „loslassen“ und hätte seine Ämter freiwillig rechtzeitig in jüngere Hände gegeben. Er sei ein fleißiger Mensch mit Herz und Verstand, stets fair im Umgang, kompetent und beliebt, ein leuchtendes Beispiel für alle, so Tiemann.

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