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Wedel-Schulauer Tageblatt

13. Dezember 2017 | 12:23 Uhr

Hausrat für Flüchtlinge gesucht

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Zustrom hält an Koordinatoren brauchen Hilfe

Wolfgang Aschert aus Heist und Dieter Norton aus Moorrege, die Flüchtlingskoordinatoren des Amts Moorrege, hatten die Bevölkerung schon einmal erfolgreich um Sachspenden für die im Amtsbereich untergebrachten Flüchtlinge gebeten. Jetzt rufen sie erneut zu Spenden auf. „Beim ersten Mal ging es um die Erstausstattung der frisch eingetroffenen Flüchtlinge. Diesmal brauchen wir gezielt Hausratsartikel, weil nun verstärkt Familienzusammenführungen stattfinden“, erklärte Norton.

Die Flüchtlinge, die mit ihren Familienmitgliedern zusammengeführt werden, brauchen vor allem ausreichend Geschirr, Töpfe, Besteck und elektrische Haushaltshelfer wie Kaffeemaschine, Mixer oder Bügeleisen. „Der eine oder andere hat davon vielleicht ungenutzt etwas in seinem Küchenschrank stehen. Wir möchten diese Dinge gern sammeln, um die Gemeindekassen der zum Amt gehörenden Orte zu entlasten“, erläuterte Aschert. Der Bedarf im Amtsbereich werde im neuen Jahr noch weiter steigen, da ab 1. Januar dem dann in Amt Geest und Marsch Südholstein (Gums) umbenannten Dörfer-Zusammenschluss auch Haseldorf, Haselau und Hetlingen angehören und mitversorgt werden müssen.

Die Hausratsartikel sollten in einem guten, gebrauchsfähigen Zustand sein, erklärte Aschert. „Das gilt auch für die Elektrogeräte, denn Reparaturen können wir nicht durchführen“, betonte Norton.

Der Flüchtlingszustrom, so die Koordinatoren, habe sich zwar verringert, aber wöchentlich seien es immer noch etwa 1300 Menschen, die in den schleswig-holsteinischen Erstaufnahmelagern ankämen. Davon würden dem Kreis rund 200 Personen zugeteilt. Auf das Amt Moorrege entfielen, wie etwa in der ersten Dezemberwoche, um die 15 Flüchtlinge, Tendenz steigend. Wer Spenden beisteuern möchte, kann sich ab sofort unter Telefon (0  15  11) 5  45  91  12 melden und unter www.ich-helfe.sh näher informieren.


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