Turnhalle : Haseldorf und Haselau beraten über den Neubau

TVH-Chefin Martina Stecher-Strinz (v. l.), Haselaus Wehrführer Dirk Koopmann, Haseldorfs Feuerwehrchef Ingo Wittke, Sandrea Langbehn von der Betreuungsklasse, Kita-Leiterin Angela Dücker und die Vorsitzende der Betreuungsklasse, Peggy Schlichting-Kleiß, stellten ihre Turnhallen-Wünsche vor.
TVH-Chefin Martina Stecher-Strinz (v. l.), Haselaus Wehrführer Dirk Koopmann, Haseldorfs Feuerwehrchef Ingo Wittke, Sandrea Langbehn von der Betreuungsklasse, Kita-Leiterin Angela Dücker und die Vorsitzende der Betreuungsklasse, Peggy Schlichting-Kleiß, stellten ihre Turnhallen-Wünsche vor.

Die Mitglieder des Sonderausschusses „Energetische Sanierung der Grundschule Haseldorf und Turnhalle“ haben weiter ihre Hausaufgaben gemacht.

shz.de von
31. Juli 2015, 16:00 Uhr

Haseldorf/Haselau | Haseldorfs Bürgermeister Uwe Schölermann (CDU) und sein Haselauer Amtskollege Rolf Herrmann (CDU) hörten sich im Haseldorfer Hof die Wünsche der Vertreter von Sportverein, Feuerwehren, Kita und Betreuungsschulverein an.

Die 40 Jahre alte Turnhalle einfach umstoßen und auf einen Neubau verzichten – diese Möglichkeit wurde bereits nach der vergangenen Sitzung verworfen. Bevor Ende des Jahres in die heiße Planungsphase gegangen wird, soll nun abgeklopft werden, welchen Bedarf die derzeitigen Nutzer überhaupt anmelden und aus welchen Fördertöpfen sich die Gemeinden Haseldorf und Haselau bedienen könnten.

Kita-Chefin Angela Dücker ist mit der derzeitigen Größe der Einfeld-Halle zufrieden. Abstimmungsprobleme mit der Schule gebe es nicht. Viermal pro Woche gehen die Jüngsten vormittags zum Sport. „Für uns reicht die Größe absolut aus“, betonte sie. Dücker meldete beim Neubau der sanitären Anlagen kindgerechte Größen an. „Das ist immer ein Drama“, sagte sie.

Turnverein-Chefin Martina Stecher-Strinz sprach schonungslos Klartext. Sie beklagte den Zustand der jetzigen sanitären Anlagen: „Sie vermitteln keinen hygienischen Zustand, auch wenn sie vielleicht sauber sind.“ Der Hallenboden sei an einigen Stellen ziemlich kaputt, Kinder sollten lieber nicht barfuß gehen, weil Verletzungsgefahr bestehe. Zudem regne es an mehreren Stellen rein. Stecher-Strinz sprach sich für ein größeres Feld und mehr Unterstellmöglichkeiten aus. Auch die Umkleideräume seien nicht ausreichend. „Wenn wir ein Fußballturnier organisieren, müssen wir nach Außerhalb gehen“, sagte die Vereins-Chefin. Das koste Geld. Der TV belegt die Halle an sechs Tagen mit 28 Stunden wöchentlich. Ihr Wunsch: Eine Zweifeldhalle mit ausfahrbarer Tribühne.

Die Feuerwehren aus Haseldorf, Haselau und Hetlingen nutzten gemeinsam die Halle für die Aktion „Fit for Fire“, die von der Unfallkasse gesponsert wird. Derzeit fehle aber ein Trainer. Die Betreuungsklasse geht nachmittags in die Halle und ist zufrieden mit der Größe. Sie benötigt allerdings mehr Raum als bisher. Die von ihnen genutzte ehemalige Hausmeisterwohnung sei viel zu klein., so Vorsitzende Peggy Schlichting-Kleiß.

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