„Elbhüpfer“-Fähr-Tour : Hadag verstärkt die Wedel-Linie

Von den Hamburger Landungsbrücken an der Elbphilharmonie nehmen ab April wieder  zwei Fähren Kurs auf Wedel.
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Bau der Elbphilharmonie – ein Prestigeprojekt wird zum Desaster.

Ab April gibt es eine „Elbhüpfer“-Fähr-Tour zwischen den Landungsbrücken und Willkomm Höft. An den Wochenenden finden zwei Fahrten pro Tag statt.

shz.de von
11. Februar 2014, 16:00 Uhr

Wedel | Von Wedel nach Hamburg auf dem Wasserweg: Klingt naheliegend und einfach, ist es aber nicht. Gerade mal eine Fahrt an Wochenend- und Feiertagen hatte die Hadag Seetouristik und Fährdienst AG zuletzt in ihren Plänen – und das auch nur in der Sommer-Saison. Das soll sich ändern. Ab April verdoppelt der Fährlinien-Betreiber der Hamburger Hochbahn sein Angebot.

Auf Tageblatt-Anfrage bestätigte gestern Hochbahn-Sprecherin Maja Weihgold die Aufstockung bei der „Elbhüpfer-Tour“: Demnach werden vom 5. April bis 5. Oktober die Fährschiffe sonnabends, sonntags und feiertags jeweils um 11 und um 14.45 Uhr an der Elbphilharmonie / Landungsbrücken mit Kurs Richtung Wedel ablegen. Auf dem Weg zum Willkomm Höft sind auf der Hintour Zwischenstopps an den Anlegern Neumühlen, Teufelsbrück und Blankenese vorgesehen. Zurück geht es dagegen nonstop auf der südlichen Elbseite über zwei Hafenbecken zu den Landungsbrücken.

In Sachen Fahrpreis steht bereits fest: Die komplette Rundfahrt kostet 30 Euro, für Kinder die Hälfte. Ab Elbphilharmonie kostet die Teiltour je Anleger vier Euro (Kinder: zwei Euro). Der Preis für die einfache Fahrt von Wedel zu den Landungsbrücken wird noch bekannt gegeben.

Die neue Tour – erst 2012 hatte die Hadag den Hamburg-Wedel-Törn auf eine Fahrt reduziert – steht noch in keinem Fahrplan und ist auch auf der Hadag-Homepage nicht verzeichnet. Selbst für Bürgermeister Niels Schmidt kommt die Nachricht „überraschend“. Nach der Angebots-Reduzierung hatten Wedel und Altona mit der Fährlinien-AG Gespräche geführt, um eine Ausweitung zu erwirken: „Nicht wirtschaftlich“, habe es da geheißen, so Schmidt gestern am Tageblatt-Telefon. Umso erfreuter zeigte sich Wedels Verwaltungschef jetzt: „Das ist eine Entwicklung in die richtige Richtung.

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