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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. Oktober 2017 | 07:41 Uhr

30 Jahre in Wedel : Guttempler feiern Geburtstag

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Nicht mit Gold aufzuwiegen: Der Landesvorsitzende der Suchthilfeorganisation lobte die Arbeit der Mitglieder.

shz.de von
erstellt am 22.Okt.2013 | 16:00 Uhr

Der Guttempler-Orden „Roland Wedel“ hat mit vielen Gästen im Awo-Treff sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Bürgermeister Niels Schmidt war ebenso dabei wie der Landesvorsitzende der Suchthilfeorganisation, Hans-Jürgen Kain. Letzterer zeichnete bei dieser Gelegenheit auch drei Mitglieder aus, die schon bei der Gründung im Oktober 1983 dabei waren.

„Sie ist nicht mit Gold aufzuwiegen,“ sagte Kain in seiner Laudatio über Hanne-Lore Henriksen. Sie habe die Wedeler Gruppe zehn Jahre lang von 1991 bis 2001 geleitet. Lange im Dienste des Ordens und somit der Allgemeinheit ist auch Inge Petersen, die von der Gründung bis 2009 die Finanzen betreute. Dritter im Bunde der Jubilare ist der jetzige Vorsitzende, Dieter Groth.

Er habe seinerzeit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit am eigenen Leibe erfahren, berichtete Groth. Er war in Hamburg Guttempler geworden, und als er in den Kreis Pinneberg zog, schloss er sich mit seiner Frau Ingrid der Wedeler Gruppe an, die im Landesverband Schleswig-Holstein als eine sehr rührige gilt. Mehrere Mitglieder der Roland-Truppe engagieren sich beim Suchthilfe-Nottelefon unter der Nummer (0 18 05) 98 28 55.

Breite Palette an Aktivitäten

In der Ortsgruppe finden nicht nur Suchtgefährdete und ihre Angehörigen Hilfe. Sie organisiert auch Krankenhausbesuche, bildet Helfer aus und fort, pflegt in Neigungsgruppen Hobbys, wirbt um finanzielle Unterstützung und präsentiert sich und ihre Arbeit in der Öffentlichkeit wie etwa auf dem Sozialmarkt. Seit Anbeginn der Gruppe trifft man sich in den Räumen der Awo. Dort wird neben dem Mitgliederabenden am Montag auch freitags ab 19.30 Uhr eine wöchentliche, offene Gesprächsrunde angeboten.

Guttempler gibt es weltweit, in Deutschland seit 125 Jahren. „Wir sind eine internationale, gemeinnützige Organisation suchtfrei lebender Menschen“, heißt es in der Selbstdarstellung. Darüber hinaus bezeichnet sich der Orden als politisch und religiös ungebunden. „Wir organisieren und betreuen Selbsthilfegruppen, unterstützen abhängige Menschen auf ihrem Weg in die Abstinenz.“
 

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