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Hetlingen/Haseldorf/Haselau : Gutes Zeugnis für den Bauhof

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Der Dienstleister des Amtes Haseldorf ist professionell begutachtet worden. Es gab Lob und auch Verbesserungsvorschläge.

shz.de von
erstellt am 26.Nov.2014 | 14:00 Uhr

Hetlingen/Haseldorf/Haselau | Das Thema Bauhof steht im Amtsausschuss des Amtes Haseldorf seit vielen Jahren in regelmäßigen Abständen auf der Tagesordnung. Meist dann, wenn es um Ersatzanschaffungen geht. Oder wenn der Winter naht und – wieder einmal – die Frage diskutiert werden muss, ob der Schneeräumdienst zu den kommunalen Serviceleistungen gehört. Weil die drei Vollzeitmitarbeiter des Bauhofs quasi drei Chefs haben, nämlich die Bürgermeister der Amtsgemeinden Haseldorf, Haselau und Hetlingen, finden sie auf diese und weitere Fragen zu ihrer Aufgabenstellung nicht immer einheitliche Antworten.

Jede Gemeinde möchte unterschiedliche Dienstleistungen erfüllt sehen. Ein Kompetenz-Durcheinander für den Bauhof, dem mit einem externen Gutachten ordnend zu Leibe gerückt werden sollte. Weil der Amtsausschuss dem Bauhof nicht aus eigner Kraft Struktur geben konnte, wurde vor gut einem Jahr ein Schweriner Beratungsunternehmen mit einer professionellen Analyse beauftragt. Jetzt liegt das Gutachten vor, das die Freie Wählergemeinschaft Haselau, die Freie Wahlgemeinschaft Hetlingen und die SPD Haseldorf, die sich gemeindeübergreifend für den Bauhof politisch stark machen, in einer gemeinsamen Pressemitteilung erläutern.

„Wir sind froh, dass das Gutachten dem Bauhof bescheinigt, zuverlässig und verantwortungsvoll zu arbeiten“, heißt es in der Erklärung. Denn es gehe auch darum, die Mitarbeiter zu stärken, indem ihnen das Vertrauen ausgesprochen wird. Personelle Ausstattung und technische Ausrüstung seien ausreichend, beurteilen die Prüfer. Allerdings nur, wenn die Aufgaben sinnvoll beschränkt würden, so deren Eingrenzung. Der Winterdienst sollte übrigens privat vergeben werden, regen die Gutachter an.

„Zukunftsfähig aufgestellt“, aber ineffizient in der Struktur: Kritik äußerten die Experten daran, wie die Aufträge vergeben würden. Nämlich meist mündlich und völlig unkoordiniert. Das sei kompliziert und kaum planbar. Die Prüfer schlagen vor, eine Ansprechperson zu installieren. Die sollte die Anfragen entgegennehmen und mit dem Bauhof gemeinsam eine Prioritätenliste festlegen, nach der die anfallenden Aufgaben abgearbeitet würden.

„Dies ist seit Jahren unser Wunsch“, betonen die Kommunalpolitiker in ihrer Pressemitteilung. Nun gehe es darum, die Verbesserungsvorschläge politisch umzusetzen. Das Gutachten steht auf der Tagesordnung der nächsten Ausschussitzung am Mittwoch, 17. Dezember (Haseldorfer Hof, Beginn: 19.30 Uhr). „Natürlich müssen wir auch Geld in die Hand nehmen“, kündigen die Parteien an. Doch es lohne sich. „Wir sind sicher, dass unsere Beschäftigten im Bauhof dann noch effektiver arbeiten und deutlich zufriedener ihre Aufgaben erledigen werden.“

Der Amtsausschuss tritt das nächste Mal  am Mittwoch, 17. Dezember, in Haseldorf, Haseldorfer Hof, Hauptstraße 32, zusammen. Beginn ist um 19.30 Uhr.
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