zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

22. Oktober 2017 | 11:06 Uhr

Wedel : Grünes Licht für den Verkehrsfluss

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Planungsausschuss segnet einstimmig B-Plan und Vereinbarung mit Hamburg zur Ertüchtigung der Einmündung Industriestraße/B431 ab.

shz.de von
erstellt am 05.Nov.2015 | 12:30 Uhr

Wedel | Die Einmündung Industriestraße/B431 im Osten der Stadt: Wie etwa der Knotenpunkt Autal/B431/Rudolf-Breitscheid-Straße ist sie ein Bereich, in dem „in den Spitzenstunden keine leistungsgerechte Abwicklung gewährleistet ist“. So heißt es seitens der Verwaltung. Anders als im Autal ist an der Industriestraße indes Entlastung in Sicht. Einstimmig sprach sich der Planungsausschuss für einen B-Plan und einen Vereinbarung mit Hamburg zwecks Ertüchtigung der Einmündung aus.

Hintergrund sind Wedels Businesspark-Pläne. Sie machen nach Darstellung der Stadt den Ausbau erforderlich, „um auch zukünftig eine konfliktfreie Abwicklung der Verkehre gewährleisten zu können“, heißt es in der betreffenden Ausschuss-Vorlage. Wie berichtet ist vorgesehen, den zusätzlichen Verkehr, den Ansiedelungen auf dem 18-Hektar-Gewerbegebiet an der Elbe mit sich bringen, auf die B431 zu lenken. Ein Baustein dafür ist der Ausbau der Ecke Industriestraße/Tinsdaler Weg als direkte Zufahrt für den Businesspark. Ein zweites Element ist besagte B431-Einmündung.

Während die SPD die Frage aufwarf, ob es nicht sinnvoller sei, den Ausbau erst zu beschließen, wenn der Businesspark-B-Plan Rechtsgültigkeit hat, begrüßten die Grünen die Ertüchtigung ausdrücklich. Es sei ein kleiner Schritt in einer frühzeitigen verkehrlichen Abwicklungsplanung, der schleunigst erfolgen sollte, sagte Grünen-Fraktionssprecher Olaf Wuttke.

Eine Million Euro Kosten kalkuliert

Weil der Ausbau in unmittelbarem Zusammenhang mit der Schaffung der neuen Gewerbeflächen steht, will Wedel die Kosten aus dem Businesspark-Etat zahlen. Die kalkulierten rund eine Million Euro wird die Rolandstadt jedoch nicht allein tragen. Vom Umbau sind Flächen auf Hamburger Gebiet betroffen. Die Hansestadt habe daher zugesagt, sich an den Arbeiten auf Hamburger Seite zu 28 Prozent zu beteiligen, heißt es aus der Verwaltung. Der Zuschuss belaufe sich damit voraussichtlich auf etwa 170  000 Euro.

Geplant ist ein zweiter Linksabbieger auf dem B  431-Abschnitt Wedeler Landstraße, der in die Industriestraße führt. Zudem soll die Rissener Straße einen separaten Linksabbiegestreifen Richtung Industriestraße erhalten. Die Industriestraße selbst soll im Einmündungsbereich verbreitert werden. Zum einen um den doppelten Abiegeverkehr aus der Wedeler Landstraße zunächst zweispurig aufzunehmen und dann einspurig weiterzuleiten. Zum anderen um eine Verlängerung von Links- und Rechtsabbiegestreifen zu ermöglichen, die auf die B  431 führen. Von den Planungen sind teilweise Privatgrundstücke betroffen, die Wedel erwerben muss. Vorgesehen ist zudem eine neue Ampelanlage, die verkehrsabhängig geschaltet werden soll.

Der B-Plan muss nun noch vom Rat abgesegnet werden, die Vereinbarung mit Hamburg zudem den Finanzausschuss durchlaufen. Beides Formsachen angesichts des deutlichen Votums.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen