Grüne können jetzt punkten

shz.de von
28. Mai 2013, 01:14 Uhr

Oliver Gabriel Noch am Wahlabend hat Fraktionschefin Gertrud Borgmeyer klargestellt: Die Grünen werden sich nicht wieder umarmen lassen von einer anderen Partei. Das ist gut so. Als kleiner Partner der schwarz-grünen Liaison hatte die Sonnenblumen-Partei reichlich an Profil eingebüßt und Wählervertrauen verloren. Kooperationsbruch und der Versuch einer Rückbesinnung kamen offenbar gerade noch zur rechten Zeit, um das Ergebnis von 2008 zu halten und sogar leicht zu verbessern. Und damit in eine Wahlperiode zu starten, die beste Voraussetzungen für eine deutliche Profilschärfung bietet. Ein verbriefter Schulterschluss von Rot und Schwarz ist mehr als unwahrscheinlich. SPD wie auch CDU werden die Grünen immer wieder für Mehrheiten brauchen. Eine Entscheider-Rolle, die die Fraktion nutzen kann, um in der Rolandstadt die deutlichen grünen Zeichen zu setzen, die man in der CDU-Ehe vermissen musste.

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