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Businesspark Wedel : Grüne fordern mehr Vegetation

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Weniger Baumasse, mehr Grün, so lautet die Hauptstoßrichtung eines Antrags der Grünen in Wedel.

Wedel | Die Kritik der Grünen im Planungsausschuss an der Abwägung zur Teilfortschreibung „Businesspark Elbufer Wedel“ des Wedeler Landschaftsplans war ein Vorbote. Zum heutigen Rat begnügt sich die Fraktion nicht mit kritischen Worten und Ablehnung. In einem eigenen Antrag fordern sie, den Stellungnahmen der Stadt Hamburg und des Nabu in entscheidenden Punkten zu folgen. Weniger Baumasse, mehr Grün, so lautet die Hauptstoßrichtung des Antrags.

Insbesondere Hamburgs Position findet sich in den Forderungen von Wedels Grünen wieder. Die Hansestadt moniert vor allem die Grünfläche in Nord-Süd-Richtung zwischen dem künftigen Businesspark und der Stadtgrenze. Als Antwort auf das gebietsprägende Landschaftsschutzgebiet der Rissener Feldmark am dort verlaufenden Grenzweg sei der Grünstreifen „zu schmal“, heißt es aus Hamburgs Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt.

Aus Wedeler Sicht wird laut Abwägung „durch den 15 bis 30 Meter breiten Grünstreifen mit Großbaumbestand ein ausreichend breiter Abstandsbereich“ geschaffen. Hamburg dagegen sagt: mindestens 25 Meter Breite auf Wedeler Gebiet. „Nur so kann eine qualitätsvolle Gestaltung und ökologisch wertvolle öffentliche Grünfläche hergestellt werden. Eben dies ist auch die Position der Grünen.

Ferner unterstützt die Fraktion die Forderung von Hamburg und Nabu nach einheimischen Bäumen und Sträuchern als Bepflanzung. Der Nabu will zudem klimaverbessernde Mulden. Auch darin folgen die Wedeler Grünen.

Schließlich die Gebäudehöhen. Bereits beim B-Plan habe man das Hochhaus im Südosten mit sieben bis elf Stockwerken beziehungsweise 24 bis 45 Metern Höhe kritisiert – erfolglos. „Diese Gebäudehöhe wird weiter strikt abgelehnt“, so die Hamburger Behörde. Die Forderung: maximal 20 Meter. Ansonsten sollten die Bauten an der Ostgrenze des Businessparks nicht höher als zwölf Meter sein, sagt Hamburg. Dies sei nur in Teilgebieten berücksichtigt. Im Grünen-Antrag ist von konkreten Zahlen dagegen keine Rede. Dort heißt es: Die Gebäude im Südosten des Gebiets sollen in der Höhe reduziert und längs des Grenzwegs deren Abstände zueinander vergrößert werden. Die Stadt wird zudem aufgefordert zu zeigen, wie der Verlust an Geschossflächen im Plangebiet kompensiert werden kann.

Der Rat tagt ab 18 Uhr im Ratssaal.
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erstellt am 17.Sep.2015 | 15:15 Uhr

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