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Wedel-Schulauer Tageblatt

16. August 2017 | 17:18 Uhr

Wedel : Grüne forcieren den Altstadt-Radweg

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Verbindung zwischen Gorch-Fock- und Schulauer Straße: Mittel für Planung und Umsetzung sollen in Haushalt für 2016 eingestellt werden.

Wedel | Tempo 30 auf der B431 in der Altstadt: Für Wedels Grüne ist das nur der erste Schritt auf dem Weg zu einer großen Lösung des Verkehrsproblems, auf dem sie zügig weiter gehen wollen. Einer ist der Geh- und Radweg im Süden zwischen Gorch-Fock-Straße und Schulauer Straße. Genau den will die Fraktion jetzt forcieren. Und bereits im Haushalt 2016 Mittel für Planung und Umsetzung dafür verankern.

Ziel ist, eine sichere Parallelstrecke zur hochfrequentierten und für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer gefährlichen Mühlenstraße zu schaffen, so Grünen-Fraktionschef Olaf Wuttke. Einen entsprechenden Antrag hatte er im jüngsten Planungsausschuss vorgestellt. Minimum soll demnach eine Verbindung bis zur Schulstraße sein, wo Schüler bis zur Altstadtschule oder weiter zur Kreuzung am Roland gelangen könnten, ohne den B  431-Weg nehmen zu müssen.

Ursprünglich führt die Trasse von der östlichen Zufahrt des Parkplatzes an der Gorch-Fock-Straße hinter der Kursana Residenz über die Au parallel zur Schulstraße und zum Jungfernstieg an die Schulauer Straße. Dort schließt er an den geplanten anderen Abschnitt der Fuß- und Radwegeverbindung am Geestrand bis zur Straße Lüttdahl an. Der Weg also, den einst die Südumgehung nehmen sollte. Während der B-Plan für den Abschnitt Schulauer Straße bis Lüttdahl bereits beschlossen ist, ruhte bislang der Teil im Altstadtkern. Das wollen die Grünen ändern.

 

„Der Fuß- und Radweg wäre eine echte Entlastung“, so Wuttke. Er erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass seine Partei versprochen habe, sie belasse es nicht bei der einfachen Ablehnung der Nordumfahrung. „Wir wollen treibende Kraft sein, was die Lösung von drängenden verkehrlichen Problemen im Altstadtbereich angeht“, so der Fraktionsvorsitzende. Ein weiterer nächster Schritt werde die Entwicklung von Ansätzen gemeinsam mit den Altstadtbewohnern sein. Konkrete Planungen für eine Veranstaltung Anfang 2016 seien bereits in vollem Gange, so Wuttke.

Aktuell wird der Grünen-Antrag von der Verwaltung mit konkreten Euro-Zahlen unterfüttert, damit das Papier zur Etatberatung abgestimmt werden kann. Laut Wuttke ist in diesem Zuge zwischenzeitlich geklärt, dass die benötigten Grundstücke alle in städtischer Hand sind. „Das spart also schon mal Kosten.“

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erstellt am 18.Nov.2015 | 00:32 Uhr

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