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Grundschulen sind gefragt : Großer Andrang bei den Erstklässlern

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Würde die Altstadtschule im kommenden Schuljahr doch fünfzügig ausgerichtet werden müssen, „hätten wir ein massives Raumproblem“, so der Fachdienstleiter.

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2017 | 12:00 Uhr

Wedel | Die Moorwegschule benötigt zwei neue Container, die Albert-Schweitzer-Schule (ASS) kommt mit ihren vier vorhandenen mobilen Klassenräumen aus. Nur für die Altstadtschule ist die Raumsituation ab dem neuen Schuljahr nicht abschließend geklärt. „Wir gehen aber davon aus, dass sie weiter vierzügig bleibt“, sagt Burkhard Springer, städtischer Fachdienstleiter Bildung, Kultur und Sport. Die Anmeldungen für die Grundschulen sind getätigt. Die Eltern in Wedel haben sich entschieden, in welche der drei Einrichtungen ihre zukünftigen Erstklässler gehen sollen. Und diese Entscheidungen stellen die Verwaltung nicht vor unlösbare Probleme.

Weil die Moorwegschule im Sommer drei vierte Klassen entlässt, aber fünf neue erste Klassen einrichtet, herrscht Platzmangel am Breiten Weg. Geplant sei deswegen, so Springer, neben die bereits vorhandenen zwei Klassencontainer zwei weitere zu stellen. Laut Auswertung der Einwohnerstatistik gingen in den Folgejahren die Kinderzahlen im Einzugsgebiet der Schule zurück. Für die Delle im Datenmaterial brauche es deswegen keine feste Aus- beziehungsweise Anbaulösung. Jedenfalls aus aktueller Sicht, schränkt der Fachdienstleiter ein. Wie sich die Entwicklung tatsächlich darstelle, wisse heute niemand. Räumliche Reserven habe die Moorwegschule allerdings nicht, stellt er klar.

Die ASS plant im nächsten Schuljahr mit fünf ersten Klassen. Dass der jetzige erste, dann zweite Jahrgang vierzügig laufe, sei eher eine Ausnahme. Laut Einwohnerstatistik steigen die Schülerzahlen im Einzugsgebiet an. „Eine feste bauliche Lösung ist aus Sicht der Verwaltung deswegen nach wie vor notwendig“, erläutert Springer. Und sei ja auch politischer Wille, fügt er an. Vorbereitende Entscheidungen sind gerade im Bildungsausschuss gefallen.

Würde die Altstadtschule im kommenden Schuljahr doch fünfzügig ausgerichtet werden müssen, „hätten wir ein massives Raumproblem“, so der Fachdienstleiter. Stand heute kommen die Anmeldungen in vier ersten Klassen unter. In die Zahlen noch nicht miteingerechnet sind aber beispielsweise Rückläufer, die DaZ-Schüler, die in Regelklassen wechseln, oder mögliche Zuzügler, die sich noch nicht anmelden konnten. Für die Altstadtschule bleibt die Situation bis zum Schuljahrswechsel also spannend.

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