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Wedel : Große Party nach dem Wettkampf der Lebensretter

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

450 Mitglieder aus 31 DLRG-Gliederungen aus ganz Deutschland kamen an die Elbe.

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2014 | 10:00 Uhr

Wedel | Der Vorläufer war ein Schwimmwettkampf in der Elbe. Doch als 1969 an der Rudolf-Breitscheid-Straße eine Schwimmhalle gebaut wurde, rief die DLRG Wedel den Rolandpokal ins Leben. Seitdem treffen sich einmal jährlich mehrere hundert Rettungsschwimmer, um um die begehrte Trophäe zu kämpfen. Austragungsort ist jetzt die Badebucht, in der sich am Wochenende etwa 450 Mitglieder aus 31 DLRG-Gliederungen aus ganz Deutschland einfanden. Mit von der Partie war zudem ein Team aus der niederländischen Großstadt Apeldoorn.

Anreise für die Teilnehmer, die eine weitere Anfahrt hatten, war bereits am Freitag. Klassenräume der Gebrüder-Humboldt-Schule dienten den Gästen als Schlaflager. In der Aula der Lehranstalt fand ein erstes Kennenlernen statt. Am nächsten Tag stand der Sport im Mittelpunkt des Geschehens. 87 Mannschaften mit je vier Schwimmern, darunter sieben Teams aus Wedel, stellten in verschiedenen Staffeln ihre Fähigkeiten als Rettungsschwimmer unter Beweis. Gekämpft wurde unter anderem in den Disziplinen Rückenlage ohne Armtätigkeit sowie in einer Gurtretter- und einer Puppenstaffel.

Höhepunkt war die Austragung der Rolandstaffel, bei der es galt, aufgeteilt nach männlichen und weiblichen Teilnehmern insgesamt 250 Meter zu schwimmen, zu tauchen sowie eine Strecke mit einer 60 Kilogramm schweren Puppe und mit Bekleidung zu absolvieren. Kampfrichter wachten mit Argusaugen auf Fehler und andere Verstöße, die mit Zeitstrafen zwischen fünf und 30 Sekunden geahndet wurden.

Dem männlichen Team der DLRG Oder-Spree gelang es, den Siegerpokal zu verteidigen. Bei den weiblichen Teilnehmern holte sich die Mannschaft aus Glücksburg die Trophäe für den ersten Platz. Zum Startschuss der großen Party am Abend in der Gebrüder-Humboldt-Schule wurden die Pokale übergeben. Anschließend bewiesen die Rettungsschwimmer ihre sportlichen Qualitäten bei „Trockenübungen“ auf dem Tanzparkett.

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