zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

24. Oktober 2017 | 01:34 Uhr

Wedel : Große Auftritte der Nachwuchs-Musiker

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ein Konzert von jungen Musiker in der Villa zeigt: Wedel hat das Zeug zur Talentschmiede.

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Dass die Rolandstadt einen großen Fundus für musikalische Talente birgt, belegen unter anderem die Konzerte der Nachwuchskünstler aus der Heinz-Kegel-Musikschule und dem Musikzentrum Schulauer Hof. Doch auch woanders gibt es Talentschmieden, etwa in der Villa. Bereits vor einem Jahr organisierte Multi-Instrumentalist Jorge Bläsi in dem Gebäude an der Mühlenstraße einen Jugendbandabend. Am Wochenende gab es an gleicher Stelle die zweite Auflage der Veranstaltung. Drei Formationen aus Wedel präsentierten sich vor etwa 70 begeisterten Besuchern mit einer außerordentlich musikalischen Vielfalt.

Den Auftakt machte das Duo „Meloodie“ mit der 15-jährigen Sängerin Celine Stypmann und Jorge Bläsi, der Gitarre und Klavier spielte. Beim Quartett „Muddy Cake“ war der 15-Jährige ebenfalls mit von der Partie – dieses Mal als Schlagzeuger. Dazu gesellten sich sein Bruder Fabian Bläsi (Bass), Philip Hubert (Klavier) und Sängerin Scarlett Tiller. Melodiöse und flotte Popstücke, darunter „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue und „Geile Zeit“, der Charts-Hit von Juli, intonierte die Gruppe in gekonnter Manier, dabei stets angetrieben vom präzisen Schlag des Drummers.

Mit Spannung erwartet wurde der Auftritt des Trios „Triple Trouble“, das bereits beim Hafenfest im vorigen Jahr gefeiert wurde. Die Jungs um Schlagzeuger Jorge Bläsi senkten den Altersdurchschnitt der Akteure an diesem Abend noch einmal deutlich: Bassist Patrick Hubert ist ebenfalls 15 Jahre alt, und Gitarrist Lucas Seidenkranz war mit 14 Jahren der Jüngste im Bunde. Die Vertreter der etwas härteren Gangart brauchten mit ihren Hardrock-Eigenkompositionen nicht lange, um die Fensterscheiben der Villa zum Wackeln zu bringen und boten eine für ihr Alter erstaunlich solide und handwerklich exzellente musikalische Kost. Klar, dass die Band am Ende nicht ohne Zugaben von der Bühne gelassen wurde.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen