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Benefizkonzert : Gospel-Klänge begeistern Besucher in Moorrege

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Band ,,Raku" trat in der St.-Michael-Kirche auf. Die Einnahmen in Höhe von 580 Euro fließen in die Finanzierung des Büthner-Flügels.

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2017 | 16:00 Uhr

Moorrege | Mit dem sehnsuchtsvollen und krachenden Gospel „Shine, Jesus Shine“ eröffnete die Kirchenband Raku unter der Leitung von Mitsuhiro Ikenoya am vergangenen Sonntagnachmittag ihr Konzert in der Moorreger St.-Michael-Kirche. Es war die vierte Benefiz-Veranstaltung aus der Reihe „Klavier plus 1“ zugunsten des 100 Jahre alten Büthner-Flügels, der von der Kirchengemeinde Moorrege-Heist im Mitte vergangenen Jahres angeschafft worden war. Für Kirchenmusiker Ikenoya war es eine besondere Ehre, in diesem Rahmen mit seiner eigenen Band Raku ein großes Konzert mit mehr als 70 Besuchern gestalten zu dürfen.

2012 hatte Ikenoya die Kirchen-Band „Raku“ gegründet und damit in der Gemeinde für eine weitere Bereicherung der Kirchenmusik gesorgt. Das Wort Raku bedeutet im Japanischen „Spaß am Musizieren“. Und genau das macht auch den Charme der Band aus. „Ich wollte gern mit Menschen verschiedener Generationen zusammenarbeiten und dabei einfach den Spaß an der Musik in den Vordergrund stellen“, so Ikenoyas Intention.

Musiker mit großer Spielfreude

Die große Spielfreude Rakus war auch am Sonntag zu spüren. Hier standen Ann-Kathrin von Voigtländer, Malin Clausen, Rebecca Tumforde, Babette Krause, Maja Lujber, Carolin Schneider und Guntram Seiß an den Mikrofonen. Bei der facettenreichen Palette an Hits wie „I Have A Dream“ oder „Dancing Queen“ von Abba, einigen Musicalsongs wie „Das Farbenspiel des Winds“ aus „Pocahontas“, aus dem „König der Löwen“ das wunderbare „Can You Feel The Love Tonight“ oder dem schönen Song „Ich bin unterwegs“ aus Phil Collins „Bärenbrüder“ wurde der kraftvolle Chor von dem rhythmusstarken Orchester mit fetzigen Klängen begleitetet.

Dabei glänzten bei den Bläsern Brigitte Kuhn und Jana Reimers an den beiden Alt-Saxophonen, Anja Eiffert mit sauberer Querflöte und Matthias Kohl cool an der Posaune. In der weiteren Besetzung des Orchesters überzeugten Erwin Aug am E-Bass, Jonas Lämmerhirt und Birgit Rade an den akustischen Gitarren und Jutta Blunck am Schlagzeug.

Begeisterter Beifall belohnten Ikenoya und Raku, die sich mit dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen verabschiedeten. Bei dem Benefizkonzert kamen 580 Euro zur Finanzierung des Flügels zusammen.
 

Mitsuhiro Ikenoya studierte von 1991 bis 1995 Querflöte an der Musikhochschule in Tokio, später in Paris. 2001 kam er nach Deutschland und setzte in Hamburg an der Musikhochschule und am Konservatorium sein Studium fort. 2006 erlernte er in der Kreuzkirche Pinneberg- Waldenau bei Jörg Dehmel das Orgelspiel und absolvierte in der Dreifaltigkeitskirche in Hamburg-Sankt-Georg die Ausbildung zum Kirchenmusiker. Seit 2010 ist er Organist in der St.-Michael-Kirche in Moorrege.


 

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