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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. August 2017 | 17:46 Uhr

Gewaltig, mystisch, geheimnisvoll

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Männerensemble Am 22. Januar gastiert Peter Orloff mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor in der Christuskirche

Vor zweieinhalb Jahren feierte er große Erfolge in Wedel, jetzt tritt Peter Orloff zusammen mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor erneut in der Christuskirche auf. Am Sonntag, 22. Januar, erwartet die Besucher nicht nur eine musikalische Reise von Moskau bis an den Baikalsee und von Kiew bis nach St. Petersburg. Auch Romanzen und Balladen haben die Sänger im Programm. Beginn im Gotteshaus an der Feldstraße ist um 17 Uhr.

In Deutschland ist Orloff den meisten Älteren als erfolgreicher Schlagersänger aus den 1970er Jahren bekannt. 19 eigene Charts-Notierungen konnte der „König der Hitparaden“ laut Pressemitteilung einfahren. Zudem textete und komponierte Orloff Hits für Schlagerkollegen wie Bernd Clüver und Peter Maffay. Mit dem Schwarzmeer Kosaken-Chor ist der Sänger allerdings schon vor seiner Schlagerlaufbahn verbandelt und verstrickt. Sein Vater Nikolai Orloff leitete jahrzehntelang das Männerensemble, Orloff trat schon früh als jüngster Sänger aller Kosakenchöre mit der Schwarzmeer-Formation auf.

Seit 24 Jahren führt er nun selbst den Chor an, mit Charisma, Charme und Stimmgewalt, wie die Kritik schreibt. 2017 feiert das Ensemble 80-jähriges Bestehen und Peter Orloff, laut Ankündigung aus einem berühmten russischen Adelsgeschlecht stammend, damit sein 25-jähriges Jubiläum als musikalischer Gesamtleiter des Schwarzmeer Kosaken-Chors. Das Besondere an dem Ensemble ist aber nicht nur dessen Alter. Außergewöhnlich ist ebenso die etnische Mischung der Sänger. Russen und Ukrainer singen in dem Chor einvernehmlich und harmonisch zusammen.

Auch das Repertoire weist über Standardwerke wie das „Wolgalied“, „Dr. Schiwago“ und den „Gefangenenchor“ hinaus. Die Tenöre, Bässe und Baritone, unter denen auch ein männlicher Sopran von der Kiewer Oper zu finden ist, vermögen es ebenso, lyrische Töne anzuschlagen. Werke wie „Schwanensee“, „Leise flehen meine Lieder“ und „Nessun dorma“ kommen ebenfalls in der Aufführung zu Gehör.

 

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