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Marketing mit Musik in Moorrege : Gemeinschaftsschule Am Himmelsbarg bittet zum „Tag der offenen Tür“

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Veranstaltung am Donnerstag. Rekordbesucherzahl beim Elternabend.

Moorrege | Marketing mit Musik – die neue Werbestrategie von Schulleiterin Karen Frers ist gelungen. Am Montagabend gab es an der Gemeinschaftsschule Am Himmelsbarg (Gemsmo) in Moorrege eine Präsentations-Premiere, die die kühnsten Träume der Lehrerschaft übertraf. Statt etwa 50 Eltern von Viertklässlern in 2014 waren es diesmal knapp 150. Die Folge: Es wurde eng an den Tischen in der Aula, Stühle wurden emsig herangeschleppt.

„Wir sind überwältigt von der Resonanz, darauf sind wir nicht vorbereitet“, gestand Frers. Ihr Team wolle an diesem Abend ihre Schule zeigen wie nie zuvor, um den Eltern von Grundschülern die Schulwahl zu erleichtern. Während Eltern-Infoabende bisher quasi einem Frontalunterricht glichen, gab es diesmal Tischinseln, an denen kompetente Gesprächspartner saßen – Lehrer wie Schüler.

Eine der Jugendlichen war Laura von Rönne. Die 16 Jahre alte Holmerin ist Klassensprecherin der 10e – und von der Qualität ihrer Schule überzeugt. „Sie sieht nicht schön aus, aber das Innere zählt“, schwärmte sie. Laura berichtete vom Schulessen, das sehr lecker sei, dem Umgang untereinander und der Hausaufgabenbetreuung. Ein starker Klassenverband sei zudem ganz wichtig, so die Schülerin. „Die Lehrer tun alles, damit hier alle ihren Abschluss schaffen“, betonte der Teenager. Die Jungen und Mädchen könnten immer mit den Lehrern reden, auch wenn es zu Hause mal Probleme gebe. „Hier wird nicht nur Stoff durchgezogen, ich fühle mich hier wohl“, sagte Laura.

Das Moorreger Schulzentrum gibt es seit 40 Jahren. Aus einer Haupt- und Realschule unter einem Dach wurde eine Regionalschule. Seit Sommer 2014 ist die Gemso eine offene Ganztagsschule, die Nachmittagsbetreuung ist also keine Pflicht, sondern optional. „Wir sind die kleine Schule im Umland, das zeichnet uns aus“, sagte Frers. Etwa 460 Jungen und Mädchen werden dort unterrichtet. Träger ist ein Schulverband, dem die Gemeinden Moorrege, Heist, Haseldorf und Haselau sowie neuerdings auch Holm angehören. Wer begabt ist, hat einen Garantie-Platz fürs Abitur. Im Januar wurde ein Kooperationsvertrag mit der Klaus-Groth-Gemeinschaftsschule in Tornesch unterzeichnet.

Die Beliebtheit bei Eltern aus anderen Kommunen steigt stetig. Etwa 180 Jungen und Mädchen kommen aus zehn weiteren Städten und Gemeinden, wie Appen (90), Hetlingen (27), Uetersen (20) und Wedel (26). Auch aus Pinneberg sind sechs Schüler. Wenn es nach Petra Ossenbrüggen geht, soll ihr Kind demnächst in Moorrege unterrichtet werden – trotz des schwierigen Rückwegs mit dem Bus. „Wir finden die Schule toll“, schwärmt die Pinnebergerin.

Ebenso geht es Hilke Übensee aus Hetlingen und ihrem Sohn Nils Torben. Er möchte unbedingt in Moorrege seine Schulkarriere fortsetzen. Bei seiner Mutter rennt er damit offene Türen ein: Sie ist dort auch zur Schule gegangen. „Wir wissen, was uns erwartet, die Lehrer sind nett und wir mögen das Überschaubare.“

Eltern und Viertklässler haben morgen Gelegenheit, sich über die Gemeinschaftsschule (Gemsmo) zu informieren. Der „Tag der offenen Tür“ startet um 15.30 Uhr im Infozentrum, Kirchenstraße 30. Rektorin Karen Frers bittet um pünktliches Erscheinen, da die Kinder in Gruppen eingeteilt werden, um am Schnupperunterricht teilnehmen zu können.
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