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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. August 2017 | 07:49 Uhr

Gegensätze in Einklang gebracht

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Jeanine Vahldiek Band spielt im Reepschlägerhaus / Harfe, Gesang und Percussioninstrumente begeistern das Publikum

Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Und so gehörte auch auch beim Auftritt der „Jeanine Vahldiek Band“ (JVB) im Reepschlägerhaus in beeindruckender Weise zusammen, was in der Musik sonst nicht unbedingt alltäglich zusammen gehört: Harfe, Gesang und Percussion. Ganz ohne Klassik.

„Wir haben sie ja vor einiger Zeit schon einmal hier erleben dürfen. Und können uns schon auf das freuen, was gleich kommt“, begrüßte Gastgeberin Anja Badners, Vorsitzende des Förderkreis Reepschlägerhaus, die über 50 Gäste in dem mehr als 250 Jahre alten Gemäuer des gemütlichen Kulturtempels an der Schauenburgerstraße.

Was sie meinte, war den eingefleischten JVB-Fans sofort klar: Die außergewöhnlichen künstlerischen Fähigkeiten von Jeanine Vahldiek und Steffen Hass, zarte Harfenklänge mit Schlag- und Effektinstrumenten sowie teilweise tiefen, philosophischen Songtexten miteinander verschmelzen zu lassen.

Und auch diesmal gelang es den zwei vielgereisten Protagonisten, die beide in Berlin Musik studierten und seit 2009 gemeinsam auftreten, die Zuschauer in ihre neuartigen jazz-, rock- und poplastigen Klangwelten eintauchen zu lassen. Und sie praktisch ein Stück weit „musikalisch zu hypnotisieren“.

Ob „Old Man“, „Don`t doubt“, „All there is“, „My Choise“ oder „You make it“: „Ihr guckt schon wieder so komisch“, verzückte die mit ihren flinken Fingern perfekt die Harfe beherrschende Sängerin Vahldiek auch mit viel Humor nebst ihrer zurückhaltenden, zart-kühlen Stimme.

Und während Vahldiek Stück für Stück gekonnt über die Saiten ihrer imposanten Harfe strich und dem Publikum sowohl deutsch- wie englischsprachige Songs einhauchte, wusste auch Pendant Steffen Hass mit jeder Menge Professionalität an rund einem Dutzend Schlag- und Rhythmusinstrumenten aufzuwarten. Am Bass, dem Glockenspiel, der Triangel oder Caxixi genauso wie an der Cajón-Trommel oder Jarimba.

Immer wieder suchten die Künstler zwischen den Stücken das Gespräch mit ihrem „völlig entspannten Publikum“ und ließen sich nach dem gut zweistündigen Stelldichein zurecht mit tosendem Applaus und „Zugabe“-Rufen feiern.

„Mich hat beeindruckt, wie eingängig die Musik und spannend die instrumentale Zusammensetzung war“, zeigte sich Zuschauer Jörg Weymann am Ende ebenso zufrieden wie Ingrid und Gerd Krüger, denen besonders „die guten Texte und schönen Klänge“ zugesagt hatten.

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