FWH beklagt marode Fahrradwege

Der Radweg an der Altendeicher Chaussee (Landesstraße 261) ist in einem katastrophalen Zustand, ärgert sich Annette von Malottki von den Freien Wählern Haselau (FWH).
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Der Radweg an der Altendeicher Chaussee (Landesstraße 261) ist in einem katastrophalen Zustand, ärgert sich Annette von Malottki von den Freien Wählern Haselau (FWH).

An der Landesstraße 261 ist es gefährlich

shz.de von
26. Juli 2018, 16:00 Uhr

Wenn es um Naherholung in Marsch und Geest geht, lautet das Stichwort gern „Sanfter Tourismus“. In der Gemeinde Haselau aber liegt bei den Fahrradwegen einiges im Argen. Darauf weist Annette von Malottki von der Freien Wählergemeinschaft Haselau (FWH) hin. Sie gehört seit mehr als 20 Jahren dem Umweltausschuss ihrer Gemeinde als Bürgerliches Mitglied an und will nun über ihre Fraktion Druck machen. Deshalb soll zur nächsten Ausschusssitzung ein Antrag formuliert werden, der mit den zum Teil katastrophalen Zuständen Schluss macht.

„Wir sind hier eine renommierte Fahrradgegend“, berichtet sie. Die Gemeinde habe ein vitales Interesse an dieser Art von Tourismus. Allerdings seien der Gemeinde die Hände gebunden. Sie hat die Trasse entlang der Landesstraße 261 im Visier. So wie das Teilstück an der Altendeicher Chaussee. Dort haben die Straßenbäume zu hohen Verwerfungen des Asphalts und zentimeterbreite Risse gesorgt. „Das ist Landesaufgabe“, betont von Malottki. Ihr persönlich ist der Radweg in Teilstücken zu gefährlich. Wenn sie mit ihrem Tourenrad auf der Altendeicher Chaussee Richtung Drehbrücke unterwegs sei, fahre sie auch immer auf der Straße. Sie will nun politisch Druck machen, um diese Gefahrenquellen, die auch Fußgänger betreffen, endlich anzugehen.

Die nächste Sitzung des Umweltausschusses der Gemeinde Haselau findet nach der Sommerpause statt. Die Beratungen sind auf Dienstag, 11. September, terminiert. Los geht’s in der Gaststätte Haselauer Landhaus in der Dorfstraße 10 um 19.30 Uhr.

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