Fünf Tage für die Weiterbildung

Marlen Weber ist in der VHS Ansprechpartnerin für den Bereich Weiterbildung.
Marlen Weber ist in der VHS Ansprechpartnerin für den Bereich Weiterbildung.

Bis zu 30 Bildungsurlaubsangebote in der VHS pro Jahr / Kompaktkurse können auch frei belegt werden / Interesse steigt

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19. Oktober 2018, 16:00 Uhr

„Nach dem Weiterbildungsgesetz Schleswig-Holsteins hat jeder Arbeitnehmer, der länger als sechs Monate beschäftigt ist, das Recht auf fünf Tage Weiterbildung im Jahr“, erläutert Marlen Weber von der Volkshochschule (VHS) Wedel. Und da die berufliche Weiterbildung schon immer ein Standbein der VHS war, sind Arbeitnehmer, die dieses Recht in Anspruch nehmen wollen, in der Einrichtung in der ABC-Straße 3 genau am richtigen Ort.

Zehn bis 15 Angebote hat die Wedeler VHS jedes Semester im Programm. Das sind im Jahr bis zu 30 Kompaktkurse unterschiedlichster Art, unter denen Interessierte wählen können. Dabei versucht die Einrichtung ein Spektrum auch jenseits der klassischen Themen aufzuschlagen, so Weber. Klassische Weiterbildungsangebote sind unter anderem alle Anwendungen im EDV-Office-Bereich sowie verschiedene Module in Finanzbuchhaltung. Diese bietet die VHS in jedem Semester an. Und auch kompakte Einheiten für Sprachen sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene werden kontinuierlich nachgefragt und bedient. Englisch auffrischen oder Schwedisch für Anfänger seien typische Beispiele, sagt Weber.

Ein weiterer Schwerpunkt, den die VHS setzt und immer stärker ausweitet, liegt in der Gesundheitsfürsorge und hier besonders im Stressmanagement. „Wege aus der Stressfalle – ins Gleichgewicht kommen im beruflichen Alltag“ ist in dieser Richtung ein neues Angebot, das die Einrichtung für November ins Programm genommen hat. „Gut bei Stimme sein – Stimmbildung und Stimmpflege“ kam im vergangenen Halbjahr so gut an, dass es ebenfalls im November eine Neuauflage gibt.

Ganz neu in diesem Semester ist der Kompaktkursus „Richtig schreiben am Arbeitsplatz“, der sich an alle die wendet, die sich am Arbeitsplatz unsicher fühlen, wenn sie etwas aufschreiben müssen. Egal ob es um korrektes Ausfüllen von Checklisten oder komplexere Anweisungen geht, die Dozenten richten sich in Besprechung und Einübung nach den Bedürfnissen der Teilnehmer.

Der Bildungsurlaub ist beim Arbeitgeber zu beantragen. Die Gebühren allerdings zahlen die Teilnehmer selbst. „Die Kurse können aber auch frei gebucht werden“, stellt Weber klar. Die Nachfrage nach kompakten Angeboten steige. Es komme an, den Stoff konzentriert in drei bis fünf Tagen vermittelt zu bekommen, anstatt aufgeteilt auf ein halbes Jahr. Die Stoffmenge sei dabei die gleiche, so Weber.

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