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Elbmarschenhaus lockt mit Handwerk : Frühlingsfest: Marmelade und mehr

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Beim zehnten Frühlingsfest des Elbmarschenhauses wurde von den Haseldorfer Unternehmern ein vielfältiges Programm geboten.

shz.de von
erstellt am 13.Apr.2014 | 23:00 Uhr

Haseldorf | Beim Frühlingsfest der Haseldorfer Unternehmer haben sich knapp 20 Handwerker und selbstständige Gewerbetreibende zum zehnten Mal auf dem Gelände des Elbmarschenhauses präsentiert und zahlreiche Besucher angelockt.

Der auf Antiquitäten spezialisierte Tischler Torsten Speer zeigte seine traditionellen Handwerkskünste und ließ Späne fallen. Enrico Bodach von „Gartengestaltung Röttger“ erläuterte Benjamin Köhler, Christine Theus und ihren Kindern Lucy (2) und Joshua (5), welche Möglichkeiten es gibt, seinen Garten zu verschönern. Erstmals waren die Wedeler beim Haseldorfer Fest. „Sonst kommt man als Städter gar nicht so auf Unternehmer vom Dorf. Das ist eine gute Gelegenheit für alle“, sagte Theus. Vor allem aber hatte das Kinderprogramm die Familie angelockt.

Ponyreiten gab es im Garten des Elbmarschenhauses. Beim Angelsportverein Binnenelbe gab es nicht nur geräucherte Forellen, sondern auch Planschbeckenangeln. Die aktuelle Ausstellung der Keramikerin Wanda Stehr, „Frühlingsboten“, mit einem Kinderküchensortiment gab es im Elbmarschenhaus zu sehen. In ihrer „Kinderwerkstatt“ ließ die Tornescherin Vulkane und Murmelspiele entstehen, die die Kinder mit eigenen Händen herstellen konnten. Am Nabu-Stand von Uwe Helbing konnte mit seinen FÖJlern Natur-Memory gespielt werden. Oder die ehemalige Praktikantin Lea Thomas (20) wachte als Storch verkleidet über die Wurfgenauigkeit beim Gummifroschwerfen. Simon Conze bot eine Graureiherwanderung an, bei der auch ein Blick auf eine dreiköpfige Uhubrut geworfen werden konnte. Bei der Haselauer Jugendfeuerwehr stand der Brandschutz im Mittelpunkt und explodierende Dosen konnten bestaunt werden.

Erstmals waren die Stadtwerke Wedel vertreten und warben für ihre E-Bikes „wedelecs“. Mit einem Versalift, der sonst für Straßenbeleuchtung eingesetzt wird, konnte man bis zu 16 Meter emporsteigen. „Wir begrüßen die Teilnahme sehr, weil wir auch eine Kooperation haben und für den Fahrradtourismus in der Marsch sind“, sagte Almust Roos, die als Geschäftsführerin vom Verein „Tourismus in der Marsch“ Festorganisatorin war und einen Fahrradwettbewerb leitete, bei dem das eigenwilligste Fahrrad gesucht wurde. Süße Mitgaben für Besucher hatten FÖJlerin Isabell Derichs (19) und ihre Mitstreiter Michel Wiskandt (20) und Michael-Rax Jahn (20) parat. Sie kochten aus Obst, das sonst von Supermärkten weggeworfen wird, im Rahmen der Kampagne „Marmelade für alle“ frischen Aufstrich.

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