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Wedel-Schulauer Tageblatt

23. September 2017 | 11:17 Uhr

Wanda Stehr : Frühlingsboten im Elbmarschenhaus

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Tornescher Keramikerin Wanda Stehr zeigt Porzellan, Steinzeug und Keramik in einer 200 Exponate umfassenden Sonderschau.

shz.de von
erstellt am 06.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Haseldorf | Bei der Sonderausstellung „Frühlingsboten“ liegen die Feinheiten im Detail. Etwa 200 Exponate aus Keramik, Porzellan und Steinzeug der Tornescher Keramikerin Wanda Stehr sind im Elbmarschenhaus bis Sonntag, 5. Mai, zu sehen. „Der Blick muss sich schulen“, sagte Geschäftsführerin Almut Roos im Rahmen der Vernissage – erst dann entdeckt man die kleinen Besonderheiten und künstlerischen Kniffe vieler Ausstellungsstücke. Drei weiße Becher haben es Roos besonders angetan: Nur wer genau hinschaut, erkennt die unterschiedlichen Formen. „Eine solche Ausstellung haben wir hier noch nicht gehabt“, sagte Roos. Sonst seien im Elbmarschenhaus meist Foto- oder Malerei-Schauen zu sehen.

Gezeigt werden die unterschiedlichen Themenfelder Stehrs. Herzstück und Hingucker ist die „Kinderküche“. Stövchen, Töpfchen, Tassen, Teller, Schalen oder Reiben – die Stücke sind eigens für den Gebrauch von Kindern gedacht und gemacht. Amtsvorsteher und Haselaus Bürgermeister Rolf Herrmann (CDU), der mit seiner Frau Elisabeth-Juliane zur Vernissage gekommen war, hat eine der Reiben gekauft – für Knoblauch. In der Mitte des Saales kann sich der Besucher einen Eindruck von einer ihrer Arbeiten für den öffentlichen Raum verschaffen. Für eine Itzehoer Schule hat Stehr eine große s-förmige Sitzfläche entworfen. Ein Maurer hat die Grundlage geschaffen, sie hat sie in „fröhlichen Farben“ verziert. Bilder der fertigen Plastik, des Modells und zwei Verziehrplatten in Blau und Gelb zeugen von dem Projekt.

Aus ihrem Atelier hat Stehr freie Plastiken wie eine große weiße Kugel oder eine blau-weiße Bodenplatte aus Steinzeug mitgebracht, die sonst für draußen gedacht sind: „Es braucht oft Jahre, um das zu verfeinern – das sind alles großes Arbeitsschritte“, sagte Stehr. Die Ausstellung ist im Elbmarschenhaus (Hauptstraße 26) zu den Öffnungszeiten mittwochs bis sonntags von 10 bis 16 Uhr kostenlos zu sehen.

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