Freibad schließt mit Positivbilanz

An das Rekordjahr 2018 kam die Badebucht in diesem Jahr nicht heran. Dennoch zeigt sich der Betreiber zufrieden mit der Sommersaison 2019.  Archivfoto: Fröhlig
An das Rekordjahr 2018 kam die Badebucht in diesem Jahr nicht heran. Dennoch zeigt sich der Betreiber zufrieden mit der Sommersaison 2019. Archivfoto: Fröhlig

Stadtwerke schaffen mit 71 838 Besuchern zur Open-Air-Saison Punktlandung im Plansoll / Einschränkungen durch Personalengpässe

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09. September 2019, 16:00 Uhr

Wedel | Es war zu erwarten, und jetzt hat es Stadtwerke-Chef Jörn Peter Maurer auch schwarz auf weiß: Die Besucherzahl der Open-Air-Badesaison im Rekordsommer 2018 war in diesem Jahr nicht zu toppen. Vom Start im Mai 2019 bis zur Schließung am 1. September registrierten die Kassen der Badebucht 71 838 Gäste. Das sind exakt 8410 Besucher weniger als im Vorjahr. Maurer zeigt sich dennoch zufrieden und spricht von einer positiven Bilanz: „Mit den Besucherzahlen liegen wir exakt im Plan“, so der Geschäftsführer des städtischen Versorgungsunternehmens, das das Kombibad betreibt. Wichtig bei dieser Statistik: Das Kassensystem unterscheidet nicht zwischen Freibad- und Hallenbad-Nutzung. Beides ist im Sommerbetrieb möglich – ein Vorteil für Besucher und Betreiber gegenüber wetterabhängigen reinen Freibädern.

Nach einem schwachen Start im Mai sei vor allem der Juni stark frequentiert gewesen. In diesen Monat fällt auch der Besucherrekord der Sommersaison 2019: Am 30. Juni kamen über den Tag verteilt 2183 Gäste in die Badebucht. Zwischen 13 und 16 Uhr seien dabei in der Spitze rund 1450 Menschen im Bad gewesen. Damit sei man dicht an der kritischen Grenze von 1600 Besuchern gewesen, ab der laut Risikoanalyse Maßnahmen ergriffen werden müssten, erläutert Maurer auf Nachfrage. Dazu könne auch gehören, keine weiteren Besucher ins Bad zu lassen. Tatsächlich sei der Fall nicht eingetreten, sagt Maurer.

Angesprochen auf Gerüchte, das Bad sei zeitweise wegen Überfüllung geschlossen gewesen, klärt Maurer auf: Schließungen wegen Überfüllung habe es nicht gegeben. An fünf Tagen habe man jedoch das Freibad erst ab 12 Uhr geöffnet. Ebenfalls an fünf Tagen sei das Sportbecken in der Halle ab 14 Uhr geschlossen worden. Der Grund sei ein kurzfristiger krankheitsbedingter Ausfall von Aufsichtskräften gewesen, für die auf die Schnelle keine Vertretung organisiert werden konnte.

Stichwort Personal: Generell stehe die Badebucht wie alle vergleichbaren Einrichtungen vor dem Problem, Nachwuchs im Sektor Fachangestellte für Bäderwesen zu gewinnen. Von acht Vollzeitstellen ist derzeit absehbar eine vakant. Doch nicht nur ausgebildete Fachangestellte, auch Rettungsschwimmer, die eine Zusatzschulung erhalten und mit denen die Badebucht ebenfalls vielfach arbeitet, würden gesucht, sagt Maurer.

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