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Wedel-Schulauer Tageblatt

25. September 2017 | 13:44 Uhr

Wedel : Förderverein mit voller Kasse

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Pavillons, Markise: Unterstützer des Regio Klinikums haben im 21. Jahr noch einiges vor. Dieter Napiwotzki als Vorsitzender bestätigt.

shz.de von
erstellt am 27.Jun.2015 | 10:00 Uhr

Wedel | Der vergangene Ärger, wenn auch bereits beigelegt, war trotzdem immer noch ein wenig herauszuhören aus dem Jahresbericht, den der Vorsitzende Dieter Napiwotzki den Mitgliedern während der Jahreshaupversammlung des Fördervereins Krankenhaus Wedel gab. „Es war ein ereignisreiches Jahr“, bilanzierte er und fügte an „auch mit der Klinikleitung.“

Den Förderern waren vor allem zwei Maßnahmen aufgestoßen: Zum einen hat das Krankenhaus die Bilder umgehängt, die der Verein vor nicht allzu langer Zeit erst aufgehängt hatte. „Das Krankenhaus soll ja wohl einen Hotelcharakter bekommen“, erklärte Napiwotzki die Motivation, die dahinter zu stecken scheine. Und schloss an: „Gott sei Dank passte der Flügel nicht in den Fahrstuhl. Sonst hätten sie den auch noch weggeschafft.“

Zum anderen waren die Mitglieder darüber verärgert, dass ihnen neuerdings Vergünstigungen gestrichen würden. Wieso er den Parkplatz nicht mehr kostenfrei nutzen könne, wenn er zum Aqua-Training gehe, wollte ein Mitglied vom anwesenden kaufmännischen Leiter der Regio Kliniken, Gundolf Thoma, wissen. Der machte finanzielle Zwänge geltend. Das Trainingsangebot sei schon umsonst und schlage der Klinik kostendefizitär zu Buche. Da mussten die Verantwortlichen die Parkgebühren einfordern – oder gleich alles streichen.

Der Förderverein feierte 2014 sein 20-jähriges Bestehen. Deswegen konnte Napiwotzki in seiner Jahresbilanz von besonders vielen Unterstützungsaktionen berichten. Förderlauf, Mitarbeiterfest, konstruktiver Austausch mit dem Landrat und die Teilnahme am Sozialmarkt sind Dauerbrenner. Das Akkordeonfest trat als gelungene Geburtstagsüberraschung hervor. Highlight in den Anschaffungen war in diesem Jahr die Einweihung des lange geplanten Patientengartens. Dort allerdings bahne sich bereits durch aufschießendes Gras zwischen den Platten Rutschgefahr an. Napiwotzki: „Da müssen wir rangehen.“ Auch letzte Unebenheiten würden noch ausgemerzt. Zwei Pavillons, die bereits finanziert sind, würden auch bald aufgestellt.

„Vermögenslage erfordert, dass wir was tun“

Zudem schoss der Verein Geld für eine Schaukel im Kindergarten zu, kaufte Stühle für Mitarbeiter ein und schaffte eine neue Musikanlage für den Raum der Stille an. Eine Markise über der Terrasse nahm der Förderverein auf Bitten der Klinik in seine nächsten Planungen auf, so der Vorsitzende.

Schatzmeister Eckhard Bannas konnte von einer soliden Kassenlage berichten. Einnahmen von 38.000 Euro – Förderlauf (16.000 Euro), Spenden (10.000 Euro) und Beiträge (knapp 10.000 Euro) – stünden Ausgaben in Höhe von 45.000 Euro gegenüber. Die 7000 Euro Differenz nahm der Verein aus seinen Rücklage. Bleibe ein aktuelles Guthaben von 38.000 Euro, so Bannas. Abzüglich der 20.000 Euro für die Pavillons sei noch Einiges übrig: „Unsere Vermögenslage erfordert, dass wir noch was tun“, schloss der Schatzmeister und lachte.

Turnusgemäß stand ein Großteil des Vorstands zur Wahl: Napiwotzki stellte sich für ein weiteres Jahr als Vorsitzender zu Verfügung – und wurde bestätigt. Ebenso seine Stellvertreterin Birgit Möller. Auch Kassenwart Bannas und Beisitzer Rainer Böcker. Nicht mehr antreten mochte Pressesprecher Eckhard Schroeter. Im folgte Jürgen Nitt. Carsten Dürkop wurde als Beirat bestätigt.

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