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Katastrophenübung : Feuerwehr in Wedel probt den Ernstfall

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Während Pendler derzeit auf der Strecke der S1 zwischen Wedel und Blankenese auf den Schienenersatzverkehr per Bus umsteigen müssen, nutzte die Feuerwehr die Strecke für eine Katastrophenübung.

shz.de von
erstellt am 11.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Wedel | „Unfall S-Bahn. Mehrere verletzte Personen.“ Diese Nachricht leuchtete Sonnabendnachmittag gegen 14.30 Uhr auf den „Messengern“ der Freiwilligen Feuerwehr Wedel auf. Am Unfallort gab es dann Entwarnung: Nur eine Übung.

„Die S-Bahn-Reparaturen sind für uns ein Glücksfall“, erklärte Michael Rein. Während Pendler derzeit auf der Strecke der S1 zwischen Wedel und Blankenese auf den Schienenersatzverkehr per Bus umsteigen müssen, nutzte die Feuerwehr die Strecke für eine Katastrophenübung.

13 verletzte Personen in der S-Bahn – gespielt von Statisten, sowie zwei eingeklemmte Dummys im Auto. Das war das Szenario, das die 27 Feuerwehrleute am Einsatzort lösen mussten. „Die ersten Minuten vor Ort sind entscheidend und da muss die Kommunikation und Koordination klappen“, erklärte Rein.

So wurden lokale Polizei und Bundespolizei, die in einem solchen Fall für die Ermittlungsarbeit zuständig wäre, der HVV und außerdem auch die Rettungsdienst Kooperation mit eingebunden.

Zirka 90 Minuten dauerte die Katastrophenübung im Autal, die zahlreiche Schaulustige anlockte. „Wir haben keine großen Mängel festgestellt“, resümierte Dennis Renk, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands Pinneberg, und ergänzte: „Dennoch muss an Feinheiten gearbeitet werden.“ Da sei der Austausch mit den Bahn-Mitarbeitern vor Ort sehr wichtig gewesen, um Abläufe zu verstehen.

„Ich hatte in 25 Jahren Feuerwehr keinen Zusammenstoß mit einem Zug“, erklärte Rein und klopfte sich dabei symbolisch auf seinen Helm. „So soll es bleiben“, hofft er und ergänzt: „Dennoch ist es wichtig, für den Notfall gerüstet zu sein.“

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