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Wedel-Schulauer Tageblatt

17. Oktober 2017 | 19:20 Uhr

Festnahmen: Vier brutale Überfälle

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Ermittlungen Polizei fasst neun junge Schläger

shz.de von
erstellt am 25.Apr.2017 | 16:26 Uhr

Es waren vier mit äußerster Brutalität verübte Überfalle. Mehrere junge Männer waren geschlagen und getreten worden, zum Teil als sie schon bewusstlos waren. Nun hat die Polizei insgesamt neun mutmaßliche Täter ermitteln können. Es handelt sich um acht junge Männer und eine Jugendliche. Die meisten kommen aus Uetersen und kennen sich. Mittlerweile haben mehrere von ihnen Geständnisse abgelegt.

Die Taten ereigneten sich rund um den Jahreswechsel 2016/2017. Zwei besonders schlimme Überfälle gab es in den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtstages. In Moorrege wurde in der Gaststätte An’n Himmelsbarg gefeiert. Vor der Tür des Lokals wurde ein 20-jähriger Tornescher bestohlen und anschließend zusammengeschlagen. Beteiligt waren zwei Uetersener, 19 und 16 Jahre alt, und eine 15-jährige Westerhornerin.

Gegen 5 Uhr wurden dann zwei Brüder Opfer von Schlägern. Die 22 und 26 Jahre alten Männer hatten ebenfalls in der Moorreger Gaststätte gefeiert. Als sie nach Hause wollten, gab es Streit mit einer Gruppe von vier Männern, 17, 18, 19 und 20 Jahre alt. Die vier fielen über die Brüder her, einer wurde zu Boden gestoßen. Die Kriminellen schlugen und traten auf den Wehrlosen ein, unter anderem mit einem Schlagring, und beraubten ihn. Die Brüder mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Dritter Fall: Am Neujahrsmorgen gegen 3 Uhr wurde die Polizei erneut wegen eines Überfalls alarmiert. Diesmal war der Tatort die Richard-Köhn-Straße in Pinneberg. Ein 18-Jähriger wurde von drei Uetersenern, 18, 17 und 16 Jahre alt, ohne erkennbaren Grund bewusstlos geschlagen. Am selben Tag gegen 6.30 Uhr war ein 24-jähriger Hamburger Opfer von Schlägern. Erneut war die Richard-Köhn-Straße der Tatort. Nach einem verbalen Streit bekam der Hamburger eine Kopfnuss, erlitt einen Nasenbeinbruch und musste im Krankenhaus behandelt werden. Seite 9

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