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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. Oktober 2017 | 19:18 Uhr

Fasziniert von den Wellen

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Ausstellung im Reepschlägerhaus: Jens-Peter Tschuschke sieht sich mit seinen Bildern als Vermittler

Im historischen Reepschlägerhaus ist mit rund 30 Gästen die Ausstellung „Wellen“ eröffnet worden. Statt der üblichen Laudatio kam Künstler Jens-Peter Tschuschke in einer Frage-Antwort-Runde zum Auftakt selbst zu Wort. Dabei stellte sich heraus, dass ihm mit der Präsentation seiner Bilder vor allem eins am Herzen liegt: „Ich sehe mich als Vermittler zwischen Natur und Mensch.“

Abgesehen von wenigen Ausnahmen zeigt der Mann von der Küste – geboren und aufgewachsen in Wilhelmshaven – Strandszenen und vor allem Wasser sowie Wellen am Meer. So gibt es denn in der Ausstellung eine große Palette der unterschiedlichsten Stimmungen, die am Wasser in unendlicher Vielfalt möglich sind. Das reicht von der tiefen Stille in der Weite des Watts bis hin zu aufwühlendem Szenario mit Wolkenbergen.

Tschuschke ist von Wasser und Wellen dermaßen fasziniert, dass es ihm gelingt, dieses über die Bilder an den Betrachter weiter zu geben. „Es ist mir wichtig, meine starke Verbindung zu dem Element darzustellen,“ sagt er. Das ist rundum gelungen, ob es sich nun um Miniaturen oder großflächige Werke handelt. Allerdings verzichtet er auf die gewaltige und somit auch zerstörerische Urkraft des Wassers. „Ich möchte die Schönheit zeigen.“ Eine akzeptable Sichtweise.

Eine interessante Variante für die Darstellung des Wassers hat Tschuschke entdeckt, als er einst an einem einfachen Holztisch saß: Dessen Maserung regte seine Fantasie dahingehend an, dass er nun auch gern diese Art von Vorlage nutzt, um entsprechend Wellenmotive zu entwerfen. Somit gibt es nun nicht nur Aquarelle und Ölbilder auf Leinwand, sondern auch Farbe auf Holz, wobei dessen Maserung einen wesentlichen Einfluss auf das Gemälde hat.




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