30. Geburtstag : Familienbildung Wedel stellt ihr neues Programm vor

Sie wollen die 30-jährige Tradition der Einrichtung fortführen: Die Mitarbeiterinnen der Familienbildung.
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Sie wollen die 30-jährige Tradition der Einrichtung fortführen: Die Mitarbeiterinnen der Familienbildung.

Ein Treffen der Generationen: 247 Angebote für Menschen jeden Alters.

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09. Januar 2015, 10:00 Uhr

Wedel | Die Familienbildung Wedel feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag. Schon bei der Gründung war das Motto „Miteinander lernen und erleben.“ Eine Devise, die Leiterin Ulrike Wohlfahrt heute für wichtiger denn je hält: „Nach einem langen Tag in der Krippe, der Schule oder bei der Tagesmutter wollen die Kinder wirklich etwas gemeinsam mit ihren Eltern erleben.“ Gemeinsame Erlebnisse sind daher ein Schwerpunkt des neuen Programms für das erste Halbjahr 2015, das demnächst verteilt wird und am Sonntag, 1. Februar, beginnt. 172 Kurse und 75 Einzelveranstaltungen können besucht werden.

Musikkurse werden beispielsweise auf den Nachmittag gelegt und können von der ganzen Familie besucht werden. Für Wohlfahrt ebenfalls enorm wichtig: Kinder raus an die frische Luft bringen. „Da ist uns auch Schmuddelwetter egal, wir müssen uns nur richtig anziehen.“ Weil einfach nur Spazieren gehen für die Kleinen oft langweilig ist, lädt die Familienbildung für Sonntag, 10. Mai, zum Picknick ein , besucht am Sonntag,
22. März, die Wikinger oder lässt die Familien gemeinsam kreativ werden – beim Filzen, Töpfern oder wenn es darum geht am Sonnabend, 7. März, ein Insektenhotel zu bauen.

Auch beim Fitnessprogramm für die Eltern soll der Nachwuchs möglichst einbezogen werden. „Sogar die Babys liegen auf der Krabbeldecke daneben“, sagt Wohlfahrt. Sehr beliebt sei momentan Fitness an der frischen Luft, bei der der Kinderwagen mit einbezogen wird. Ausgebaut wurde auch das Angebot beim Familienturnen. Ein weiterer Sonnabends-Kursus wurde aufgebaut. Größere Kinder und ihre Eltern können dabei ab Sonnabend, 14. Februar, alle 14 Tage gemeinsam Sport betreiben.

Willkommen sind jedoch nicht nur Eltern und Kinder. „Wir stehen für generationenübergreifendes Arbeiten“, sagt Wohlfahrt. Dazu gehören auch ältere Menschen. Gerade bei den Kartenspielabenden oder beim gemeinsamen Singen treffen sich Menschen unterschiedlichsten Alters. „Die Kontakte bleiben dann oft auch im privaten bestehen“, betont die Leiterin der Familienbildung. Die Einrichtung hat aber auch Offerten parat, die Erwachsene und Kinder allein machen können. Für die Jüngeren gibt es sieben Ferienangebote. An die Erwachsenen richten sich die Vorträge, in denen auch ernste Themen wie Inkontinenz und ADHS angepackt werden.

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