zur Navigation springen
Wedel-Schulauer Tageblatt

18. Oktober 2017 | 19:34 Uhr

Haseldorf : Facettenreich und international

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Frauenchor Marsch-Mel(l)os überzeugte in der St.-Gabriel-Kirche. Hetlinger Holzbläser entführten musikalisch in die Renaissance.

shz.de von
erstellt am 22.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Haseldorf | An Vielseitigkeit kaum zu übertreffen ist das erste Weihnachtskonzert des Hetlinger Frauenchores Marsch-Mel(l)os gewesen. Schon beim Einzug in die St.-Gabriel-Kirche am Haseldorfer Schlosspark sang der Chor den südafrikanischen Friedensruf „Hambani Kahle“. In den Kirchenbänken war es wie am Heiligabend: Es blieb kein Platz mehr frei. In flottem Tempo setzten die Sängerinnen, die sich mit einem Workshop in der Glückstädter Jugendherberge auf ihren Auftritt vorbereitet hatten, den Schwerpunkt auf internationale Spirituals und Weihnachtslieder.

Letztlich durften unter der Leitung von Olaf Polenske aber auch „O du fröhliche“ und die plattdeutsche Version „O Danneboom“ nicht fehlen. Der Frauenchor hat inzwischen zahlenmäßig mit dem Männergesangverein Eintracht gleichgezogen und wusste das Publikum mit seinem abwechslungsreichen Repertoire von fröhlichen und besinnlichen Liedern in den Bann zu ziehen.

Diese weihnachtliche Einstimmung hatte sich auch Pastor Helmut Nagel in seiner Begrüßung gewünscht, der zudem die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium op Platt vortrug.

Zwischen den Gesangblöcken sorgten die Hetlinger Holzbläser für instrumentale Abwechslung. Felix und Nicolas Paschke (Blockflöten), Imke Mettjes (Gitarre) und Anne-Dorothea Ammenn-Seifert (Dulcian) spielten überzeugend festliche Musikstücke aus der Renaissance.

Die „Eintracht“ – diesmal nur als Gastchor dabei – wurde ebenfalls von Polenske dirigiert. Er trat mit ausschließlich traditionellem deutschen Liedgut an die Mikrofone und zollte dem Veranstaltungsort Tribut mit „Herbei, o ihr Gläubigen“ und „Süßer die Glocken nie klingen“.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen