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Wedel-Schulauer Tageblatt

16. Dezember 2017 | 02:46 Uhr

Wedel : Exotische Tänze begeistern

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Veranstaltung „Orientalische Träume“ lockt fast 200 Zuschauer in den Ernst-Barlach-Saal. 23 Künstlergruppen treten auf.

Wedel | „Das ist heute schon eine ganz andere Hausnummer“, sagte Annette Möller Sonnabend beim Blick in den Ernst-Barlach-Saal. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte sie sich noch über den mangelnden Zuspruch beim Tribal-Festival „Op de Deel Reloaded" beklagt. Nur etwa 70 Besucher waren gekommen, um die mehr als 100 Tänzerinnen zu sehen. Das sah bei den vierten „Orientalischen Träumen“ im Ernst-Barlach-Saal – insgesamt war es die neunte Auflage – ganz anders aus.

„Wir sind nicht ganz ausverkauft“, stellte Möller zufrieden fest. Etwa 180 der 200 produzierten Karten waren im Vorfeld verkauft worden. Einige Tänzerinnen nutzten die Chance, vor und nach den Auftritten aus dem Publikum die Auftritte der anderen Gruppen zu verfolgen, so dass alle Stühle besetzt waren und sich viele Zuschauer auch einen Platz auf dem Boden suchten. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte die Wedelerin Möller, die die „Orientalischen Träume“ zusammen mit Cosima Dewald aus Rellingen ins Leben rief und organisiert. Dewald führte auf der Bühne durch die drei Programmblöcke, bei denen insgesamt 23 Tanzgruppen auftraten.

„Wir haben heute tolle Tänzerinnen auf der Bühne“, sagte Dewald. Das Programm im Barlach-Saal bot einen bunten Streifzug durch die traditionellen und modernen Tänze aus Ländern wie Nordafrika, Ägypten, Iran, dem Libanon und Indien und integrierte auch europäische Elemente. „Es macht einen riesen Spaß, ist aber auch nicht ganz sportfrei“, sagte Tanzlehrerin Dewald, nachdem sie selbst einspringen musste. „Wir sind heute bronchitisbedingt dezimiert“, stellte die Moderatorin vor dem Auftritt ihrer Halstenbeker Tanzgruppe „Nurissina“ fest und tauschte kurzerhand Kleid und Moderationsplatz. Während die beiden Organisatorinnen überlegen, ob das Tribal-Festival im kommenden Jahr überhaupt stattfinden soll, scheinen sich die „Orientalischen Träume“ fest im Veranstaltungskalender der Rolandstadt etabliert zu haben.

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