zur Navigation springen

Neuer Kinderstadtplan in Wedel vorgestellt : Es gibt es viel zu entdecken

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Erstauflage von 2012 ist fast vergriffen: 4000 Exemplare gedruckt. Alle Erstklässler bekommen die Pläne zur Einschulung

shz.de von
erstellt am 31.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Wo ist die nächste Eisdiele, an welchen Straßenecken könnte es gefährlich sein, und wo gibt es überall Spielplätze ? Ein kindgerechter Stadtplan verrät, was es in Wedel alles zu entdecken gibt. Vertreterinnen der Stadtjugendpflege präsentierten jetzt die Neuauflage des Kinderstadtplans. 4000 Stück wurden gedruckt, denn die Erstauflage – ebenfalls 4000 Exemplare – von 2012 ist fast vergriffen.

Von Kindern für Kinder: Grundschüler der Rolandstadt erarbeiteten vor zwei Jahren Symbole für die Legende des Plans und kennzeichnetet wichtige Orte und Straßenecken, bei denen besonders gut aufgepasst werden muss. Seither bekommen alle Erstklässler den Stadtplan zur Einschulung, rund 280 Jungen und Mädchen beginnen jährlich in Wedel ihre Schullaufbahn. Bei der Einschulung sei die Vergabe der Stadtpläne fast noch einen Tick zu früh, so Annette Lomberg vom Fachdienst für Bauen und Umwelt.

Einzigartig im Kreis Pinneberg

Viele Nachfragen kämen, wenn die Kinder in der dritten Klasse sind. „Dann beginnt der Heimat- und Sachkundeunterricht, und die Kinder arbeiten richtig damit“, sagt Kirsten Zinner. Im Kreis Pinneberg sei der Stadtplan einzigartig. „Ich kenne so einen Plan sonst nur aus Lübeck.“

Zinner und Andrea Griehl (beide Fachdienst für Bildung, Kultur und Sport), Lomberg sowie Claudia Tewes (Grafik) haben den Stadtplan gemeinsam überarbeitet. Denn einige Spielplätze haben sich verändert, wurden erweitert oder gar abgebaut. Zum Beispiel jener in der Croningstraße – dort gibt es jetzt eine sogenannte Freifläche, wo ältere Kinder zum Beispiel Fußball spielen können. „Damit passt sich die Stadt an, wenn die Kinder in einem bestimmten Einzugsgebiet älter geworden sind und der Spielplatz deswegen nicht mehr genutzt wird“, erklärt Lomberg. Wie auch bei der ersten Auflage 2011 hat die Kulturstiftung der Stadtsparkasse die Druckkosten übernommen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen