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Businesspark in Wedel : Ende März freie Fahrt auf der Industriestraße

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Lange Rotphasen und Stillstand auf der Baustelle Industriestraße/Tinsdaler Weg nervt die Autofahrer in Wedel. Ende März soll nun Schluss sein mit dem Ausbau der Kreuzung, die als Zufahrt für den Businesspark dienen wird.

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2017 | 12:00 Uhr

Wedel | Sie liegt mitten in der Südachse der drei Verbindungen zwischen Hamburg und Wedel. Sie stellt seit Monaten die Geduld etlicher Autofahrer auf die Probe. Und sie wird zunehmend zu einem echten Nerv-Faktor, auch weil sich immer mehr Menschen fragen: Tut sich hier eigentlich überhaupt noch was?

 „Es gab ein paar Unwägbarkeiten“

Die Baustelle Tinsdaler weg / Industriestraße, an der die Zuwegung für den Businesspark entsteht, lässt angesichts von Baggern im ständigen Off-Modus und von Nachrichten zum gerichtlich angeordneten Baustopp im Businesspark Böses ahnen, was den Verkehr auf der vielbefahrenen Trasse angeht. Frage an Jörg Amelung, Projektbeauftragter bei der Stadt für die Realisierung des Businessparks: Müssen wir uns etwa auf einen Dauerbaustellen-Zustand vor dem Eingang von Wedels neuem Gewerbegebiet gewöhnen?

„Nein“, sagt der Verwaltungsmann. Grund für den Stillstand sei weder die juristische Auseinandersetzuung mit dem Hamburger Nachbarn noch das anhaltende Winterwetter. „Es gab ein paar Unwägbarkeiten“, so Amelung. Problem seien zum einen Leitungen, die in keinen Karten verzeichnet waren. Zum anderen hätten Stromoberleitungen in dem Gebiet Umplanungen bei der Straßenbeleuchtung erforderlich gemacht.

Stadt: Erschließung nicht von Baustopp betroffen
 

Konsequenz: Gearbeitet wurde nicht an der Straße, sondern hinter den Kulissen. Amelung zeigte sich gestern zuversichtlich, dass dennoch der anvisierte Abschluss der Arbeiten an der Kreuzung Ende März zu halten sei – „oder gern auch früher“. Denn klar ist auch: Solange die Trasse nicht frei befahrbar ist, kann der B431-Ausbau zwischen Croningstraße und Industriestraße nicht begonnen werden.

Was den Baustopp durch das Oberverwaltungsgericht Schleswig-Holstein im Zuge des Klageverfahrens des Risseners Jan Hilpert (wir berichteten) angeht: Hier ist die Stadt Wedel nach wie vor der Auffassung, dass die begonnene Erschließung inklusive Zufahrt-Ausbau nicht betroffen ist. Wie Amelung gestern erklärte, sei dies das Ergebnis einer rechtlichen Bewertung des OVG-Beschlusses durch die Verwaltung. Zur Begründung führte Amelung den ausdrücklich vom OVG genehmigten Bau eines Regenrückhaltebeckens und der Verlegung der Grundwasseraufbereitungsanlage an. Schon um diese Maßnahmen sicherzustellen, sei eine Erschließung notwendig.

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