zur Navigation springen

Wedel : „Elbsound JazzOrchestra“ - ein Konzert zum 25. Geburtstag

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

„Elbsound JazzOrchestra“ begeistert 130 Besucher in der Sporthalle des Wedeler TSV. Stücke aus der neuen CD „Twenty Five“.

shz.de von
erstellt am 14.Apr.2015 | 16:30 Uhr

Wedel | 1990 war es aus dem Jugendmusikkorps des Wedeler TSV entstanden – das „Elbsound JazzOrchestra“. Damit fiel der Startschuss zu einer Erfolgsgeschichte, welche die Bigband weit über die Grenzen der Rolandstadt hinaus bekannt gemacht hat. Zum 25-jährigen Bestehen des Ensembles hatten die Musiker zu einem Geburtstagkonzert eingeladen. 130 Besucher waren in die Sporthalle des TSV an der Schulauer Straße gekommen und zeigten sich begeistert von der Vorstellung der Band.

„Wir laden sie ein zu einer musikalischen Reise durch die Bigband-Musik“, begrüßte Andreas Thoms die Zuhörer. Schmunzelnd erwähnte der musikalische Leiter, der das Orchester seit 2000 dirigiert, dass er kürzlich in einer Zeitung einen Artikel gelesen habe, nach dem Bigband-Musik ein Luxusartikel sei: „Sie sind also heute zu einer Luxusveranstaltung eingeladen“.

Flott ging es los mit „Strike up the Band“, ein Stück, das der US-Musiker George Gershwin 1927 geschrieben hatte. Ein gelungener Einstieg in das Konzert mit populären Kompositionen aus der Zeit, als der Bigband-Sound geboren wurde. Zwischendurch erzählte Reiner Kiehn, Abteilungsleiter Musik beim Wedeler TSV und eines der Gründungsmitglieder des „Elbsound JazzOrchestra“, aus den Anfängen der Band. 1988 plagten den Jugendmusikkorps Nachwuchssorgen: „Die jungen Leute wollten nicht mehr in Uniformen durch die Straßen marschieren.“ Es sollte allerdings noch zwei Jahre dauern, bis sich die Bigband gründete. Zwölf Musiker waren damals dabei, und im Laufe der Jahre kamen immer mehr hinzu. Heute gehören zum Ensemble 22 Frauen und Männer. „Wir sind fast paritätisch besetzt“, bemerkte Kiehn, der in der Band das Tenorsaxophon spielt.

Immer wieder hatten auch die Solisten des Orchesters Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Halle war zur Hälfte abgeteilt worden, farbiges Licht und Dias von Jazz-Legenden wie Count Basie, Ella Fitzgerald und Glenn Miller gaben der Präsentation einen passenden optischen Rahmen. Dirigent Thoms gewährte den Besuchern einen Einblick in die Anfänge der Bigbands, die Ende der 1920er-Jahre in den USA entstanden: „Sie sind ein Fortschritt des klassischen Jazz, des Ragtime und des Blues und gründeten sich, weil damals kleine Besetzungen kaum noch genügend Auftrittsmöglichkeiten hatten.“

Nach einer Pause ging es weiter mit Stücken aus der neuen CD „Twenty Five“, die die Wedeler Band anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens produziert hatte. Und zum Abschluss des Konzerts wurden die Musiker von den begeisterten Zuhörern nicht ohne eine Zugabe von der Bühne gelassen.  

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen