Einmündungsumbau auf 2019 verschoben

B 431 nach Sanierung ab September wieder frei / Keine Vollsperrung geplant

shz.de von
14. Juli 2018, 16:00 Uhr

Nach der Sperrung ist vor der Sperrung: So hatte es lange in Wedels Planung für den östlichen Bereich der B 431 geheißen. Ursprünglich sollte sich direkt an die Sanierung des letzten Abschnitts der Rissener Straße der Umbau der Einmündung der Industriestraße anschließen. Von diesen Plänen ist die Stadt jetzt abgewichen. Auf Tageblatt-Nachfrage erklärte Stadtsprecher Sven Kamin, neues Zeitfenster für die geplante Ertüchtigung ist Ende Januar bis voraussichtlich März oder April 2019.

Bedeutet für Baustellen- und Sperrungs-geplagte Kraftfahrer: Im Osten Hamburgs ist voraussichtlich ab September zumindest für den Rest des Jahres wieder freie Fahrt. Mit kurzer Winter-Unterbrechung floss seit Mitte 2017 bedingt durch die Bauarbeiten zwischen Croningstraße und Ortsausgang der B 431-Verkehr lediglich aus Hamburg in Richtung Ortsmitte Wedel. Zudem war lange Monate die Landesstraße Richtung Pinneberg dicht. Und auch die südöstliche Verbindung nach Hamburg ist durch Bauarbeiten auf dem Tinsdaler Heideweg, der Zone 30 werden soll, behindert.

Weitere frohe Kunde aus der Verwaltung: Die Ertüchtigung der Industriestraßen-Einmündung in die B 431 soll unter fließendem Verkehr erfolgen. Laut Kamin sind nach aktuellem Planungsstand keine Sperrungen für einzelne Fahrtrichtungen geplant. Hintergrund sind besagte Bauarbeiten auf der südlichen Hamburg-Trasse, für die zudem ein Durchfahrtverbot für Lkw gilt.

Für den Umbau setzt die Stadt zwei Monate an. Die Aufweitung der Einmündung soll den Knotenpunkt fit machen für den zu erwartenden Mehrverkehr, den die geplante Besiedelung des Businesspark mit sich bringt.

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