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Wedel-Schulauer Tageblatt

21. Oktober 2017 | 16:42 Uhr

Wedel : Eine Schau für das Leben im Alter

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Erste Seniorenmesse in der Rolandstadt öffnet am 12. Oktober ihre Pforten. Auch für jüngere Besucher gibt es etwas zu erleben.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 16:00 Uhr

Dass mit steigendem Alter die Mobilität abnimmt, ist gemeinhin bekannt. Was das genau bedeutet und welche Hilfsangebote es gibt, darüber informieren hiesige Pflegedienste, freie Wohlfahrtsverbände und Unternehmen nun erstmals gemeinsam in der Sporthalle des Wedeler TSV an der Schulauer Straße.

Die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Stadt Wedel richtet sich aber nicht nur an Senioren. Ein Anliegen der Aussteller ist es, das Verständnis bei jüngeren Mitbürgern zu schärfen. So können sich Angehörige und jüngere Besucher zeigen lassen, was es bedeutet, alt zu werden. Sehr anschaulich gelingt das mit dem Alterssimulationsanzug.

Ein Anzug simuliert steife Gelenke

Dieser sorgt künstlich für eine Steifheit der Gelenke, Schwerhörigkeit und die Abnahme der Sehfähigkeit. An einem Linienbus der KviP, der von 11 bis 16 Uhr vor der Sporthalle bereitsteht, kann der Träger des Anzugs ausprobieren, wie strapaziös der Ein- und Ausstieg in öffentliche Verkehrsmittel sein kann. Auch das Erklimmen des Busses mit einem Gehwagen kann vor Ort getestet werden.

Das Möbelhaus Richter will den Besuchern seniorengerechte Möbel präsentieren, darunter ein Sessel, der das Aufstehen erleichtert, indem er sich nach vorn neigen lässt.

Beim Stand der Johanniter Unfallhilfe finden die Gäste ein Gerät für den häuslichen Notruf zum Anfassen und Ausprobieren. Und auch in Sachen Fitness im Alter werden Möglichkeiten vorgestellt. Die Bewohner des Graf-Luckner-Hauses stellen beispielsweise das Bowling an einer heimischen Konsole vor. Und der Wedeler TSV lädt zum Mitmachen beim Qigong ein.

Die Arbeitsgemeinschaft Wedeler Seniorenmesse, ein Zusammenschluss der Aussteller unter der Schirmherrschaft des Seniorenbüros, trifft mit der Veranstaltung angesichts eines bevorstehenden demografische Wandels den Zahn der Zeit. „Senioren sind heute im Schnitt eigenständiger und mobiler“, erklärt Gisela Rawald. „Das liegt auch daran, dass die Angebote an speziellen Dienstleistungen und Produkten stark zugenommen haben“, so die Leiterin des Seniorenbüros.

Welche Dienstleistungen und Produkte das sein können, wird den Messebesuchern von 16 Ausstellern einen Tag lang präsentiert. Die Vorteile so einer Messe liegen vermutlich auf beiden Seiten. So haben die Hersteller Gelegenheit, ihre Produkte vorzustellen und gegebenenfalls an den Mann oder die Frau zu bringen. Die Besucher hingegen können in aller Ruhe ausprobieren und kritisch prüfen, bevor sie entscheiden, was ihnen wirklich hilft.

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