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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. August 2017 | 02:11 Uhr

Weinfest Wedel : Eine Erfolgsgeschichte

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Wedel feiert 25 Jahre im Zeichen des Rebensaft-Genusses. Jubiläumsempfang im Rathaus. Heute ist Abschlusstag.

Wedel | Wein ausschließlich aus deutschen Landen, kredenzt von den Winzerfamilien selbst in einem gemütlichen Runddorf mitten im Herzen von Wedel. Das Ganze immer ab dem Himmelfahrtstag, der längst Feier-Fixtermin im städtischen Veranstaltungskalender ist: Das Wedeler Weinfest, Publikums-Magnet und geschätzte lokale Tradition – mit der aktuellen Auflage feiert es sein 25-jähriges Bestehen. Grund genug für Bürgermeister Niels Schmidt und Stadtpräsidentin Renate Palm, Organisator Klaus Roth nebst Gattin Helga, Winzer, aktuelle und ehemalige Weinmajestäten Freitag zu einem Empfang ins Rathaus einzuladen.

25 Jahre Geselligkeit im Zeichen des Rebensafts: Ein Anlass, danke zu sagen für die besondere Atmosphäre, die mit dem Fest in die Stadt kommt, so Schmidt Richtung Roths und Winzer. „Wenn man Menschen aus Wedel vielleicht auch mal länger nicht gesehen hat – beim Weinfest trifft man sie“, so der Bürgermeister. Er wünschte der Veranstaltung noch eine lange Zukunft und erklärte für die Stadt: „An uns soll’s nicht liegen.“

Roth ließ seinerseits die Geschichte noch einmal Revue passieren. Als Organisator des 775-Jahre-Stadtjubiläums, von Ochsenmarkt und City-Fest habe er immer Kontakt zu Winzern gehabt. Gemeinsam mit Klaus Neumann-Silkow, seinerzeit erster Stadtrat, habe er seine Idee für ein Weinfest dann 1990 an geeigneter Stelle realisieren können: auf dem Rathausplatz. Anfänglich mit sechs Winzern, von denen vier noch heute dabei sind: die Weingüter Lorsbach, Hochthurn, Strupp und Lunkenheimer. Ihren Vertretern überreichte Schmidt eine gerahmte Dankesurkunde.

Linus Lorsbach lobte seinerseits nicht allein das Engagement von Roth, das ein Garant für den Erfolg des Fests sei. Auch für Schmidt gab’s warme Worte: Der Bürgermeister plane sogar seinen Urlaub nach dem Weinfest, um regelmäßig die Eröffnungsrede zu halten „Das zeugt von Wertschätzung, die uns sehr ehrt“, so Lorsbach.

Besagter Erfolg – er zeige sich einmal mehr auch an einem hervorragend besuchten Auftakttag, so Schmidt, so Schmidt. Los ging es am Donnerstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein sogleich mit einem Höhepunkt: die Proklamation der neuen Weinkönigin Julia Peemöller aus Hamburg. Die 26-jährige Hebamme war im vorigen Jahr zur Ersten Prinzessin gekürt worden und tritt jetzt die Nachfolge von Christin Riege an. Ihr Vater Wilfried Peemöller setzte ihr die Krone auf das Haupt. Anschließend galt es, zwei neue Prinzessinnen zu finden. Um diese Ämter bewarben sich vier junge Frauen. Ernst Borst, Werbeleiter der Winzer, stellte die alles entscheidende Frage: „Ist ein Silvaner weiß oder rot?“ Die richtige Antwort wusste Kim Suhr: „Weiß.“ Die 29-jährige Wedelerin wird in den nächsten zwölf Monaten der neuen Königin als Erste Prinzessin zur Seite stehen, ebenso wie Anne Suderow (24), ebenfalls aus Wedel, die zur Zweiten Prinzessin proklamiert wurde.

Zehn Winzer kredenzen eine große Bandbreite aus ihren Produktionen. Kulinarische Köstlichkeiten wie Flammkuchen, Scampi, Gyros, Raclette, Käsestangen und Brezel gehören zum Speisenangebot. Durch das Programm während der dreitägigen Rebensaft-Sause führt der partyerprobte Discjockey Stefan David. Für Musik und Stimmung engagierte Roth die Sängerin Marion von Richly, Schlagerbarde Nickey Backer, die Schulauer Jungs, die Latin-Rock-Formation „Green Chili“ und die Bluesband „Magic Bus“. Stargast war Sängerin Natalie Kollo, die gestern Melodien aus der Welt der Schlager und Operette intonierte.

Am heutigen Abschlusstag wird ab 15 Uhr ausgeschenkt, unter anderem zu Trachtentänzen des Heimatbunds. Um 19 Uhr werden die Weinrouten-Gewinner bekannt gegeben.

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erstellt am 31.Mai.2014 | 10:00 Uhr

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