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Andacht in Wedel : Ein Stern soll die Vorfreude in die Adventszeit zurückbringen

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Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Wedel | „Früher, das muss lange her sein, soll der Advent die Zeit der Vorfreude gewesen sein. Heute ist es eher die Zeit der vorweihnachtlichen Erschöpfung“, sagte Prädikant Werner Ballendat von der Immanuelkirche in seiner Andacht bei der Weihnachtsfeier der Bürgervereinigung Wedel. Zustimmendes Nicken und Gemurmel bestätigten seine Wahrnehmung. „Heute läuft es nach dem Motto: Nur noch zwei Wochen, dann haben wir es endlich wieder hinter uns.“ Der Hilfsprediger mahnte, dass ein Geschenk kaufen, um anderen eine Freude zu machen, zu einer Last geworden sei. „Kaum jemand freut sich auf Weihnachten. Was ist das für eine Krankheit?“, fragte er.

Als Zeichen der Adventszeit hatte er am Eingang der Aula der Gebrüder-Humboldt-Schule kleine Sterne verteilt. „Wenn Sie genau hinschauen und den Stern im Dunkeln halten, werden Sie sehen, dass er leuchtet“, erläuterte Ballendat und ergänzte: „Wenn es dunkel ist, kann ein leuchtender Stern uns Freude bereiten. Ich hoffe, dass dieser Stern dies tut.“ Er bat die Anwesenden täglich den Stern anzuschauen. „Vielleicht gelingt es uns ja mit dem Stern, die Vorfreude auf Weihnachten in die Adventszeit zurückzubringen“, hoffte der Prädikant. Unterstützt von Anna Claasen und Thorben Korn vom Akkordeonorchester „Viva la Musica“ sang er mit den Besuchern der Weihnachtsfeier „Leise rieselt der Schnee“.

Nach dem gemeinsamen Kuchenessen – alle Backwaren waren gespendet worden, traten die Schulauer Jungs mit einem gut einstündigen Programm auf. Gabriele Winter, Vorsitzende der Bürgervereinigung Wedel, beendete den Nachmittag mit einigen traditionellen Weihnachtsliedern, die gemeinsam gesungen wurden, und dem „obligatorischen Glas Sherry“, mit dem auf die verbleibende Vorweihnachtszeit angestoßen wurde.

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erstellt am 07.Dez.2015 | 11:29 Uhr

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