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Wedel-Schulauer Tageblatt

19. Oktober 2017 | 19:06 Uhr

Schulau : Ein Hauch von Frankreich

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Der saarländische Sternekoch Jens Jakob gastiert am 8. und 9. November im Schulauer Fährhaus.

shz.de von
erstellt am 01.Nov.2014 | 16:00 Uhr

Wedel | Das Saarland existierte in seiner wechselvollen Geschichte immer irgendwo in der Schnittmenge zwischen Deutschland und Frankreich. Kein Wunder, dass der Saarbrücker Koch Jens Jakob viele Einflüsse aus der „Grande Nation“ mitbringt, wenn er am Sonnabend und Sonntag, 8. und
9. November, im Schulauer Fährhaus, Parnaßstraße 29, an den Herd tritt. Jakob kocht im Rahmen des 28. Schleswig-Holstein Gourmetfestivals in Wedel. Es ist das zweite Mal, dass das Festival in der Rolandstadt gastiert.

Zuhause in Südwestdeutschland schwingt Jakob im „Le Noir“ das Zepter. Und das macht er gut. So gut, dass es ihm zwei Michelin-Sterne beschert hat. Im Fährhaus tischt er ein fünfgängiges Menü auf: Jakobsmuscheln mit Kopfsalat und Rübchenvinaigrette machen den Anfang. Es folgt Bachforelle mit violettem Senf, eingelegtem Staudensellerie und Gurke. Anschließend weißer Heilbutt mit Ochsenmark und Wirsing sowie Taube mit Topinambur. Zum Dessert Guavenfrüchte mit Karamellchiboust. Kosten: 140 Euro. Wer an dem Gala-Diner teilnehmen möchte, kann sich im Schulauer Fährhaus unter der Telefonnummer 04103-92000 anmelden.

Das Schleswig-Holstein-Gourmetfestival wurde 1987 aus der Taufe gehoben. Gastronomen, die für die Gäste des Schleswig-Holstein-Musikfestivals kochten, beschlossen auch auf kulinarischer Ebene die Zusammenarbeit zu fördern. Mittlerweile sind 15 Unternehmen an dem Verbund beteiligt. In allen Mitgliedshäusern, Restaurants aus ganz Schleswig-Holstein, stehen während des Festivals 19 prominente Gastköche am Herd. Die lokalen Restaurants erhalten so Einblick in das handwerkliche Können von Spitzenköchen und können ihren Horizont erweitern sowie Netzwerke aufbauen. Auch wenn die Küchenchefs an diesen Abenden aus ganz Europa kommen können – die verwendeten Produkte sind bevorzugt regionale Waren aus Schleswig-Holstein.

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