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Erste-Hilfe für Drittklässler : Ein genauer Notruf kann Leben retten

vom
Aus der Redaktion des Wedel-Schulauer Tageblatts

Die Drittklässler werden fit gemacht in Sachen Rettung. DRK Haselau bezahlt Unterricht.

Haseldorf/Haselau | Wie wichtig es ist, im Notfall erste Hilfe leisten zu können, weiß Elke Erdmann ganz genau. Und wenn es um Nachwuchssuche geht, beschreitet die Frontfrau des Haselauer DRK-Ortsvereins gern mal einen neuen Weg. Diesmal kamen die Jungen und Mädchen der Grundschule Haseldorfer Marsch in den Genuss. Der Haselauer DRK-Ortsverein sponserte einen Erste-Hilfe-Kursus für die Drittklässler.

Am Haseldorfer Standort wurden die Schüler bereits von den Ausbildern Kai Lemke und Maike Gosch-Matthies vom DRK-Kreisverband Pinneberg unterrichtet. Am Freitag, 16. Juni, sind die Mitschüler am Hetlinger Standort dran. „Eigentlich war es geplant, dass alle 36 Schüler gemeinsam am Kursus teilnehmen, aber der dritte Ausbilder ist krank geworden“, sagte Schulleiter Joachim Kähler. Er ist dankbar für das Geschenk: „Ich finde das ganz großartig.“

Ein Schwerpunkt lag auf dem Absetzen des Notrufs. Aber auch Wundversorgung und stabile Seitenlage standen auf dem Programm. Die Devise lautetet: Nicht zugucken, sondern selbst Hand anlegen. „Und zwischendurch mussten die Kinder immer wieder mal einen Notfall melden, damit sich das einprägt“, schilderte Erdmann. Die langjährige DRK-Chefin hat einen Wunsch: Dass möglichst viele Dörfler teil der großen Rotkreuzfamilie werden. In Haselau gibt es zurzeit 98 Mitglieder. „Wir waren mal 110 und da will ich wieder hin“, sagt die rüstige Seniorin. Mit einem strahlenden Augenzwinkern verrät sie: „Drei Neue hab ich schon.“

Das nächste Projekt ist terminiert: Am Sonnabend, 15. Juli, geht das Haselauer DRK beim traditionellen Dorfabend der Gemeinden Haselau und Haseldorf auf dem Freizeitgelände Deekenhörn an den Start. Dort kann sich der Nachwuchs beim Kinderfest auf der Hüpfburg vergnügen, die dem Jugendrotkreuz des Kreisverbands gehört.

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