Holm : Ein Denkmal für die Alte Mühle

Dieser Findling wurde bei Erdarbeiten für das Neubaugebiet gefunden. Bürgermeister Walter Rißler (CDU) will daraus einen Erinnerungsstein machen lassen. Auf ihm soll eine Bronzeplatte mit dem Relief der vor knapp 100 Jahren durch Blitzschlag abgebrannten Windmühle montiert werden, die auf dem Gelände einst stand.
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Dieser Findling wurde bei Erdarbeiten für das Neubaugebiet gefunden. Bürgermeister Walter Rißler (CDU) will daraus einen Erinnerungsstein machen lassen. Auf ihm soll eine Bronzeplatte mit dem Relief der vor knapp 100 Jahren durch Blitzschlag abgebrannten Windmühle montiert werden, die auf dem Gelände einst stand.

Wo einst eine Windmühle gestanden hat, entstehen derzeit in Holm 14 Einfamilienhäuser. Zwei Grundstücke sind noch frei.

shz.de von
31. Oktober 2014, 14:00 Uhr

Holm | Alle fünf bis sieben Jahre weist Holm Neubaugebiete aus, deren Grundstücke vorrangig an junge Holmer Familien vergeben werden. Derzeit werden 14 Einzelgrundstücke des Bebauungsplans 26 „Alte Mühle“ erschlossen. Zwölf davon sind bereits verkauft. Aber auch für die beiden Rest-Areale gibt es Interessenten. Dennoch können sich Bauwillige bei Bürgermeister Walter Rißler (CDU) melden.

Die Zuwegung erfolgt über die Wedeler Straße (B431). Die Grundstücke sind zwischen 500 und 650 Quadratmeter groß. Kosten: 180 Euro für Holmer, 200 Euro für Auswärtige. Ursprünglich waren auch Doppelhäuser geplant. Rißler: „Aber alle wollen lieber allein wohnen.“ So wurden die Areale geteilt. Die Gründungsarbeiten sollen Ende November abgeschlossen sein. Die ersten Bauanträge seien gestellt.

Auch Leerrohre für Glasfaserkabel wurden verlegt. Das hat die Gemeinde auf eigene Kosten veranlasst, denn der Abwasserzweckverband (AZV), der Holm mit dem schnellen Internet versorgt, darf das nach neuesten Beschlüssen nicht mehr. Die Breitband-Sparte steht zum Verkauf. „Ob wir das Geld vom neuen Betreiber wieder bekommen, müssen wir sehen“, sagt Rißler. Holm strecke das Geld vor in der Hoffnung „dass uns einer die Leitungen abkauft.“ Das sei einfach eine pragmatische Entscheidung. Ohne schnelles Internet gehe heute gar nichts mehr.

Wer in Holm bauen möchte, kann sich bei Bürgermeister Walter Rißler (CDU) melden. Derzeit gibt es noch zwei gemeindeeigene Grundstücke. Seine Sprechzeiten im Haus der Gemeinde an der Schulstraße sind dienstags von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr. Telefonisch ist Rißler dort unter 04103-2406 zu erreichen.
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